Zentrale Leitstelle seit einem Vierteljahrhundert

Vorarlberg / 09.07.2019 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch feiert heute ihr 25-jähriges Jubiläum.

feldkirch Die Idee einer zentralen Leitstelle wurde 1982 im Landhaus geboren. Als der jetzige Geschäftsführer Roland Gozzi 1992 zum Roten Kreuz kam, nahm die Idee langsam Fahrt auf. Zusammen mit dem Katastrophenschutz Vorarlberg wurde das Thema aufgerollt und gemeinsame Gespräche mit dem Landesfeuerwehrverband wurden initiiert. Nachdem es in den Gesprächen rasch eine Einigung gab, wurden drei Punkte festgelegt: Das Rote Kreuz übernimmt die Betriebsführung; die Leitstelle wird im Kopfgebäude des Landesfeuerwehrverbandes in Feldkirch errichtet und es wird nicht in Rotkreuz-Uniform, sondern in einer neutralen Dienstkleidung gearbeitet. Ein Leitstellenbeirat aus Vertretern aller integrierten Blaulichtorganisationen, der Landeswarnzentrale und des Landes wird eingerichtet. Schon nach zwei Jahren befand sich die Idee im Probebetrieb, vorerst nur im Bezirk Feldkirch. Die Notrufe liefen in der RFL auf, von wo aus die benötigten Einsatzeinheiten von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Bergrettung und Wasserrettung alarmiert wurden. Im Folgejahr konnten die restlichen Regionen aufgeschaltet werden.

Je nach Jahreszeit und Wetterlage erreichen pro Tag 800 bis 1700 Anrufe die integrierte Rettungs- und Feuerwehrleitstelle. An einem Skitag oder bei starken Unwettern kommen sogar bis zu 170 Anrufe pro Stunde herein.

Daten und Fakten

» 389.000 Einwohner und Gäste mit neun Millionen Nächtigungen im Jahr

» 19 Rotkreuz-Abteilungen

eine Dienststelle des Arbeiter- und Samariterbundes

» 120 Orts- und Betriebsfeuerwehren

» 32 Bergrettungsortsstellen inklusive Flugrettung

» elf Wasserrettungsabteilungen

» Kriseninterventionsteams

» Behörden