25 Jahre Fachhochschule: Heidrun Schöch ist seit über zwei Jahrzehnten dabei

Vorarlberg / 11.07.2019 • 11:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
SALVATO

Heidrun Schöch ist seit mehr als zwanzig Jahren an der Fachhochschule Vorarlberg aktiv. Heuer feiert die Bildungsinstitution das 25-Jahre-Jubiläum.

Dornbirn Bereits über 5000 Abschlüsse kann die Fachhochschule Vorarlberg verzeichnen. Damit gehört sie zu den fest etablierten Bildungseinrichtungen in Österreich. Heuer feiert die FH das 25-Jahre-Jubiläum. Eine, die zwar noch nicht ganz ein Vierteljahrhundert, aber immerhin schon 22 Jahre mitarbeitet, ist Heidrun Schöch, die das Qualitätsmanagement leitet. An die Anfangszeit kann sie sich noch gut erinnern, auch wenn sie eher durch Zufall auf die Stelle gestoßen ist: „Eine ehemalige Studienkollegin hat mich auf die Stelle aufmerksam gemacht. Die Ausschreibung machte mich neugierig“, blickt sie zurück. Freilich war das Team damals noch ein kleineres. „Und es kamen zu den eigentlichen Aufgaben mit den Jahren weitere interessante hinzu“, erklärt Schöch, die im weiteren Verlauf das Qualitätsmanagement der FH aufgebaut hat. „Es war eine richtige Aufbruchstimmung spürbar“, erinnert sich Schöch, die parallel dazu eine weltweit anerkannte Veranstaltung um das Thema Informationsdesign organisiert hat. „Gleichzeitig wurde ich sozusagen die Baubeauftragte, also jene Person, die den Bedarf erhebt und über die gesamte Ausführungsplanung die Interessen von Studierenden und Mitarbeitenden vertritt“, erläutert Schöch.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Tätigkeit von Heidrun Schöch verändert, so wurde etwa das Qualitätsmanagement professionalisiert und wird extern überprüft: „Darauf legen wir großen Wert und auch darauf, dass Konzepte zu Ende gedacht werden.“

Erweiterte Aufgabenbereiche

Aber auch weitere Gebiete wie die Akkreditierung von Studienprogrammen oder die bauliche Erweiterung der FH Vorarlberg bis zum Jahr 2025 kamen hinzu. „Bildung und Forschung sind die Zukunft“, ist Schöch, die den Gestaltungsfreiraum an ihrer Arbeit schätzt, überzeugt: „In einer Hochschule zu arbeiten, wo es eine Vielzahl von Expertinnen und Experten gibt, die sich für einen Austausch zur Verfügung stellen und mitgestalten, ist ein Privileg.“

Auch die Fachhochschule selbst entwickelte und veränderte sich im Lauf der Zeit. Während in den ersten Jahren sechs Studiengänge angeboten wurden, sind es heute 15: „Inzwischen verfügen wir darüber hinaus über sechs Forschungszentren in den Bereichen Digital Factory, Energie, Mikrotechnik, Nutzerzentrierte Technologien, Prozess- und Produkt-Engineering sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.“ Dadurch haben sich naturgemäß die Anzahl der Mitarbeitenden sowie die Infrastruktur geändert, weiß Schöch.

Blick in die Zukunft

Für die Leiterin des Qualitätmanagements hat das 25-Jahr-Jubiläum ebenso einen besonderen Stellenwert: „Vor allem wenn ich an das bisher Erreichte denke: Der Start des ersten Diplomstudiengangs bis hin zur steten Entwicklung zur etablierten Hochschule in der Region.“ Für sie ist das Jubiläum aber nicht nur ein Grund, um ein Resümee zu ziehen, sondern auch ein guter Zeitpunkt für einen Blick in die Zukunft. „Neue Programme und Konzepte stehen auf dem Plan, auch die weitere Entwicklung der Forschung“, weiß Heidrun Schöch, die unter anderem auch ein Wachstum der Disziplin Gesundheit prognostiziert. „Und auch das vorliegende Konzept des Campus V zeigt auf, wie Wissenschaft, Wirtschaft, Kreativität und ein lebendiges Umfeld aufeinandertreffen. Mittendrin ist die Fachhochschule Vorarlberg.“ Der Campus V umfasst bereits 70 Unternehmen, 700 Arbeitsplätze und 1400 Studierende. „In Zukunft werden es noch deutlich mehr sein“, ist Schöch überzeugt.

Heidrun Schöch

Ausbildung Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit anschließender Promotion

Beruf Leitung Qualitätsmanagement und Akkreditierung, Baubeauftragte an der FH Vorarlberg