FPÖ-Anfrage zur Sicherheit in Krankenhäusern

Vorarlberg / 11.07.2019 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz Die Messerattacke eines Asylwerbers aus Sierra Leone auf einen Arzt in einem Wiener Krankenhaus nimmt FPÖ-Obmann Christof Bitschi zum Anlass für eine Anfrage an Gesundheitslandesrat Christian Bernhard und Sicherheitslandesrat Christian Gantner. Er verweist dabei auf eine Aussage der Wiener Ärztekammer, die aufgrund des aktuellen Vorfalls an die Verantwortlichen appelliert hat, raschest zu reagieren, um die Sicherheit von Ärzten sowie Patienten zu gewährleisten. Bitschi kritisiert, dass trotz steigender Gewalt auch in Vorarlberger Krankenhäusern kaum etwas unternommen wurde. Nun will er unter anderem wissen, in welchem Umfang im laufenden Jahr in den Spitälern ein externer Sicherheitsdienst eingesetzt wurde und ob die Zahl des Sicherheitspersonal ausreichend ist. Außerdem fragt der FPÖ-Obmann nach, ob die von KHBG-Direktor Gerald Fleisch nach dem Messermord an der BH Dornbirn angekündigte Aufstockung von Sicherheitspersonal tatsächlich erfolgt ist.

Mittlerweile verfügt die Polizei über sogenannte Body-Cams. Sie sollen deeskalierend wirken. Nach Meinung von Christof Bitschi könnten solche Geräte auch in den Krankenhäusern zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang stellt sich für ihn die Frage, ob sich das Land für eine solche Ausrüstung starkmachen würde.