Klaus Hämmerle über die Botschaft der Gymnaestrada

12.07.2019 • 20:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Gymnaestrada hat in Vorarlberg nicht nur begeistert, sondern auch verzaubert und bewegt. VN/SAMS

Das Weltturnfest hat auch dieses Mal wieder schöne und tiefe Spuren im Land hinterlassen.

Vier Jahre Rekrutierungen und intensive Vorbereitung für sechs Tage Spektakel: So geht das mit einer Veranstaltung wie der Gymnaestrada. Schon heute am frühen Abend nach der Schlusszeremonie ist das Weltturnfest mit 18.000 Gästen und 9000 Helfern Geschichte. Die Nachwehen werden am Sonntag noch zu spüren sein. Die meisten Delegationen treten dann ihre Heimreise an. Ein letztes Mal muss die Logistik aktiviert und müssen Transporte durchgeführt werden, ehe das große Aufräumen beginnt. Was bleibt vom großen Fest? Für die Besucher unvergessliche Eindrücke, für die Teilnehmer aus 65 Ländern ewige Erinnerungen.

Das Ende des Megaevents ist bei aller Wertschätzung desselben für die Ehrenamtlichen auch eine Erleichterung. Viele von ihnen, vor allem die Mitglieder des OK und jene im weiteren Umfeld, standen tagtäglich von morgens bis abends und teilweise auch in der Nacht im Einsatz. Für sie war es wie in der Gastronomie: Die Gäste genießen, das Personal buckelt.

Dass ihnen die Generalprobe der großen FIG-Gala als eine Art Lohn für ihren großartigen Einsatz offenstand, war eine tolle Idee von Erwin Reis und seinem Team.

Wer immer diese Gala miterleben dufte, braucht keine Erklärung mehr dafür, warum eine Gymnaestrada Dämme brechen lässt. Da wurde nicht nur auf höchstem Niveau geturnt, sondern erzählt, verzaubert, gefeiert, geschwelgt, fantasiert und geträumt. Und alles zusammen mündete in eine große Botschaft: die der Verständigung.

Die Gala war wie eine Zusammenfassung all dessen, was sich die ganze Woche hindurch bei uns abgespielt hat.