Gymnaestrada von A bis Z

Vorarlberg / 14.07.2019 • 19:50 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Ein buntes Programm wurde den Zuschauern und Teilnehmern bei der Schlussveranstaltung auf der Dornbirner Birkenwiese geboten. Die 16. Weltgymnaestrada verabschiedete sich damit aus Vorarlberg. In vier Jahren wird Amsterdam Gastgeber des 17. Weltturnfestes unter dem Motto „Turnen für alle“ sein. VN/Steurer, Stiplovsek
Ein buntes Programm wurde den Zuschauern und Teilnehmern bei der Schlussveranstaltung auf der Dornbirner Birkenwiese geboten. Die 16. Weltgymnaestrada verabschiedete sich damit aus Vorarlberg. In vier Jahren wird Amsterdam Gastgeber des 17. Weltturnfestes unter dem Motto „Turnen für alle“ sein. VN/Steurer, Stiplovsek

Die 16. Weltgymnaestrada in Vorarlberg war ein außergewöhnliches Ereignis. Wir haben sie noch einmal zusammengefasst.

A ußenbühnen. In der „Gymnaestrada-Provinz“ ging so richtig die Post ab. Die Partys in Bregenz, Wolfurt, Höchst, Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Rankweil und Feldkirch dauerten bis spät in die Nacht. Nicht zur Freude aller.

B untheit. Farben, wohin das Auge reichte. Die Buntheit des Weltturnfests zeigte sich nicht nur in den verschiedenen Nationen, sondern auch in deren farbenfrohen Kostümen.

C iao Gymnaestrada. Der Abschied von der unvergessenen Woche fiel zwiespältig aus. Einerseits überkam viele Wehmut, andererseits waren die Belastungen für Funktionäre und Helfer enorm.

D orli. Das Maskottchen der Veranstaltung war im Dauereinsatz. Es jubelte, tanzte und schunkelte, wann immer es dazu Gelegenheit gab. Und derer gab es viele.

E lemente. Die waren der große Spielverderber bei der geplanten Eröffnungsfeier. Sturm und Blitz ließen diese platzen. Sie wurde am Mittwoch nachgeholt.

F rühstück. Die in den Schulen untergebrachten Teilnehmer wurden in allen Quartieren von den zahlreichen Freiwilligen aus den Ortsvereinen mit einem kräftigen Frühstück versorgt.

G astfreundschaft. Wie schon vor zwölf Jahren erwies sich Vorarlberg als grandioser Gastgeber. Die Gäste aus 65 Nationen durften sich bei uns so richtig wohlfühlen.

H allen. Im Messeareal herrschte in nahezu allen Hallen den ganzen Tag hindurch Hochbetrieb. Die Workshops zeigten die ganze Breite des Turnens und des Showtanzes.

I nternational. Mehr international geht in Vorarlberg wohl kaum noch. 18.000 Menschen aus fünf Kontinenten waren eine Woche lang in unserem Land zu Gast.

J ugend. Die Gymnaestrada ist ein generationenübergreifendes Projekt. Aber vor allem die Jugend zelebrierte das Feiern, Tanzen, Turnen und Singen, wo immer sich dafür die Gelegenheit bot.

K enia. Der junge Kenianer George ist ein großer Fußballfan. Als er einen VFV-Pullover im Tausch erwarb, freute sich der Jugendliche riesig.

L eistung. Natürlich ist die Gymnaestrada vorrangig ein Fest des Breitensports. Das schützt jedoch vor Leistung nicht. Was auf der FIG-Gala von den Darstellern gezeigt wurde, war phänomenal.

M alawi. Die Girls aus Malawi waren eine Gruppe von vielen, welche die Herzen der Vorarlberger eroberten. Sie wurden aus Vorarlberg unterstützt.

N ationendörfer. Es waren 18 an der Zahl. Von Bregenz bis Schlins waren diese verstreut und auch entsprechend ausgeflaggt.

Ö ffentlicher Verkehr. Das Transportsystem funktionierte im Wesentlichen gut. Bei den Großveranstaltungen ließen sich gewisse Wartezeiten natürlich nicht immer vermeiden.

P olizei. Diese war zum Teil unterbeschäftigt. Die meiste Arbeit gab es für die Exekutive bei der Regelung des Verkehrs zu den Zeiten der Massenveranstaltungen.

Q uote. Bei den Aktiven war das Geschlechterverhältnis ungleich. Es waren viel mehr Mädchen und Frauen im Einsatz als Buben und Männer.

R eis. Erwin Reis, der Gymnaestrada-Macher, wurde bei den Abschlussreden von OK-Präsidentin Hinterauer und Dornbirns Bürgermeisterin Kaufmann mit keinem Wort erwähnt. Das war stillos.

S chulen. Die HLW Rankweil, das Sportgymnasium Dornbirn und im Vorfeld auch die HTL Dornbirn waren für die Weltgymnaestrada mit zahlreichen Schülern im Einsatz.

T od. Leider verstorben ist während der Veranstaltungswoche eine 58-jährige Teilnehmerin aus Trinidad/Tobago. Sie erlitt einen Herzinfarkt und verschied im Krankenhaus.

U mwelt. Die Organisatoren waren bemüht, eine möglichst umweltfreundliche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. So gab es etwa Porzellangeschirr und echtes Besteck. Was zudem auffiel: Man sah kaum weggeworfenen Müll.

V erwirrung. Der ORF sorgte am Schlusstag für Verwirrung. Statt wie im Vorfeld angekündigt, auch die Schlusszeremonie live zu übertragen, wurde diese kurzfristig gestrichen.

X -mal kam es an den Schauplätzen der Gymnaestrada in Vorarlberg zu spontanen Begegnungen von Menschen aus den verschiedensten Nationen. Gymnaestrada pur.

Y eaah! Diesen Freudenschrei hörte man in den vergangenen Tagen aus vielen Kehlen immer wieder. Die positive Atmosphäre war ansteckend und einfach überall zu spüren.

Z urcaroh. Die weltberühmte Götzner Showgruppe gab in ihrem Heimatort ihren einzigen Auftritt und sorgte für einen Massenansturm, der die Kapazitäten sprengte.