Koreanische Kampfkunst heiß begehrt

Vorarlberg / 14.07.2019 • 18:05 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Montags und freitags trainieren die insgesamt rund 80 Mitglieder des Bludenzer Taekwondovereins. Huber
Montags und freitags trainieren die insgesamt rund 80 Mitglieder des Bludenzer Taekwondovereins. Huber

Taekwondo – nicht nur Fuß und Faust, sondern auch geistiger Weg.

BLUDENZ Taekwondo entwickelte sich nach der japanischen Herrschaft in Korea, also ab 1945. Dieser Kampfsport ist vielfach ähnlich wie Karate oder andere asiatische Sportarten, jedoch sind die Taekwondotechniken sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt. Drei verschiedene Taekwondo-Stile gibt es weltweit, die sich im sportlichen Kampf unterscheiden, nämlich Hyeong, Tul und Pomsae. In Bludenz ist Taekwondo heiß begehrt, der 42-jährige Taekwondoverein zählt derzeit etwa 80 Mitglieder. Von Jung bis Alt, alle erfreuen sich an den wöchentlichen zwei Trainingstagen, die montags und freitags stattfinden. Auch in Schruns, Ludesch, Thüringen, Nenzing, Dornbin und Feldkirch gibt es Vereine, die ihr Wissen über diese Kampfkunst gerne weitergeben.

„Taekwondo kann man im Alltag absolut brauchen“, meint Konrad Steurer, Mitglied und Cheftrainer des großen Vereins. „Der Sport fördert Konzentration, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit. Zudem kann man sich mit Taekwondo selbst verteidigen, weiter fördert es das Selbstbewusstsein.“ Aber es ist auch eine Lebenshaltung, nämlich das Eintreten für friedliche Lösungen und den gegenseitigen Respekt und die Toleranz unabhängig von Herkunft und Religion.

National und international werden verschiedenste Turniere und Meisterschaften veranstaltet. Taekwondo ist sogar olympisch. Gekämpft wird nach der Graduierung, welche anhand der Gürtelfarben sichtbar ist. Es gibt zehn farbige Gürtel, wobei jede Farbe für ein bestimmtes Thema steht. Die Farbe Gelb steht zum Beispiel für den fruchtbaren Erdboden, auf dem Wissen und Können gedeihen sollen. Zusätzlich gibt es zehn schwarze Gürtel (DAN), die sogenannten Meistergrade. Die zwei höchsten werden vergeben, während man sich die anderen mit Übungen und Prüfungen erarbeiten muss. Derzeit hat Lambert Strick, Obmann des Taekwondo Verein Dornbirn und Urmitglied des Dojang Bludenz, den 7. Dan, er ist somit landesweit der höchste Schwarzgurtträger.

Der Taekwondo Verein trainiert immer montags im Gymnasium und freitags in der Mittelschule Bludenz. „Egal ob Wettkampf, Selbstverteidigung oder Formenlauf, wir versuchen alle Bereiche zu trainieren“, so Steurer. LAH

Auch ich bin schon seit über drei Jahren bei diesem Verein und habe vor, noch lange dort zu bleiben. Es macht mir sehr viel Spaß und ich bin froh, mich selbst verteidigen zu können und stärker zu werden. Suely, 12 Jahre

Auch ich bin schon seit über drei Jahren bei diesem Verein und habe vor, noch lange dort zu bleiben. Es macht mir sehr viel Spaß und ich bin froh, mich selbst verteidigen zu können und stärker zu werden. Suely, 12 Jahre

Taekwondo macht mir sehr viel Spaß. Ich habe in den zwei Jahren, in denen ich beim Verein bin, den zweiten gelben Gürtel geschafft. Ich möchte noch lange weitermachen und mich verbessern. Ryan, 8 Jahre

Taekwondo macht mir sehr viel Spaß. Ich habe in den zwei Jahren, in denen ich beim Verein bin, den zweiten gelben Gürtel geschafft. Ich möchte noch lange weitermachen und mich verbessern. Ryan, 8 Jahre

Ich bin schon seit über drei Jahren bei diesem Verein dabei und werde definitiv länger bleiben. Ich bin definitiv selbstbewusster und finde es praktisch, mich selbst verteidigen zu können. Melina, 12 Jahre

Ich bin schon seit über drei Jahren bei diesem Verein dabei und werde definitiv länger bleiben. Ich bin definitiv selbstbewusster und finde es praktisch, mich selbst verteidigen zu können. Melina, 12 Jahre