Feldkirch für VCÖ-Mobilitätspreis nominiert

Vorarlberg / 18.07.2019 • 16:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die James-Joyce-Passage erlaubt nun barrierefrei die direkte Verbindung vom Stadtzentrum zum Bahnhof. Stadt Feldkirch/ Hofmeister
Die James-Joyce-Passage erlaubt nun barrierefrei die direkte Verbindung vom Stadtzentrum zum Bahnhof. Stadt Feldkirch/ Hofmeister

Onlinevoting entscheidet jetzt über den Sieg beim Wettbewerb.

Gernot Schweigkofler

Feldkirch Die Stadt Feldkirch ist für die Neugestaltung der Innenstadt von der Fachjury des VCÖ-Mobilitätspreises für das Publikumsvoting nominiert worden. Auf der Homepage des Verkehrsclubs kann bis zum 28. Juli für die Projekte abgestimmt werden. Heuer wurden 388 Projekte und Konzepte eingereicht, so viele wie nie zuvor. „Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn eine umfassende Mobilitätswende gelingt. Dass heuer mit 388 so viele Projekte wie noch nie beim VCÖ-Mobilitätspreis eingereicht wurden, zeigt, dass viele Gemeinden, Städte, Betriebe und Schulen daran arbeiten, die Klimabilanz des Verkehrs zu verbessern“, freut sich VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak. Nach der Bewertung durch eine Fachjury sind nun in elf Kategorien jeweils fünf oder sechs Projekte nominiert, die Gewinner werden per Onlinevoting bestimmt.

„Die Nominierung ist eine erste Bestätigung für unsere Maßnahmen.“

Elisabeth Mair, Stadtbauamt

Feldkirch wurde in der Kategorie „Raumordnung und kommunale Verkehrsplanung“ nominiert. Das Projekt „Lebenswertes Feldkirch: Innenstadtentwicklung mit Mehrwert“ umfasst eine Reihe von Maßnahmen im Innenstadtbereich, die von der neuen Fußgängerzone in der Neustadt, der barrierefreien Erschließungsachse für den Rad- und Fußgängerverkehr zwischen Bahnhof und Innenstadt, bis hin zu innerbetrieblichen Mobilitätsmaßnahmen beim Amt der Stadt Feldkirch reichen. Elisabeth Mair, Radbeauftragte und Mitarbeiterin im Stadtbauamt, hebt einige Maßnahmen hervor. So wurde der Fahrradraum für die Mitarbeiter attraktiviert und ein eigener Raum für Dienstfahrräder geschaffen. Weiters hat die Stadt ein E-Auto angeschafft, das als Pool-Fahrzeug dient. Als regulierende Maßnahme wurde eine Parkfläche beim Poly Feldkirch in die Bewirtschaftung genommen, auch das diene der Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs. „Die Nominierung ist eine erste Bestätigung“, freut sich Mair. „Es gibt aber viele tolle Projekte, wir werden sehen, wie es ausgeht.“ VN-GMS

Abstimmen auf der Homepage des VCÖ. Hier geht es direkt zur Feldkircher Kategorie

Das Voting läuft bis zum 28. Juli 2019.