Neue Lärmschutzwand für mehr Ruhe in Mäder

Vorarlberg / 18.07.2019 • 09:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rund eine halbe Million müsste die Gemeinde nach derzeitigem Stand aus eigener Kasse für die Lärmschutzwand berappen. MÄSER

Für lärmgeplagte Gemeinde sollen im kommenden Jahr an der A 14 Maßnahmen getroffen werden.

Mäder Schon seit rund zwei Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Mäder intensiv mit dem Lärm, welcher von der Autobahn A 14 in Richtung Dorf dringt. Hauptsächlich aus den Bereichen der Neuen Landstraße und des Mähderweges kamen in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigung von der Rheintalautobahn. Aus diesem Grund hat die Asfinag als Autobahnbetreiber in den vergangenen Monaten detaillierte lärmtechnische Untersuchungen veranlasst. An verschiedenen Häusern an den betroffenen Straßen sind Lärmmessungen durchgeführt worden. „Die Asfinag berechnet aufgrund der Anzahl der Fahrzeuge und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit den Lärm und simuliert in weiterer Folge in einem 3-D-Modell die Lärmausbreitung“, erklärt Mäders Bürgermeister Rainer Siegele.

3778 Quadratmeter Lärmschutz

Die Messungen und Simulationen haben klar gezeigt, dass eine entsprechende Lärmschutzwand eine erhebliche Reduktion des Lärms bringen würde. Die Asfinag plant nun aufgrund dieser Ergebnisse die Errichtung einer Lärmschutzwand an der A 14 zwischen dem Stadion Schnabelholz und der Fenkernbrücke.
Vorgesehen ist eine Lärmschutzwand mit rund 3778 Quadratmeter – die Errichtung ist von der Asfinag für nächstes Jahr geplant. Die Kosten, die für die Mäderer Seite anfallen, werden mit rund einer halben Million Euro beziffert. Das Land Vorarlberg will das Projekt mit rund 50 Prozent fördern. MIMA