Zwei mögliche Standorte für Markthalle

Vorarlberg / 26.07.2019 • 18:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Areal Kleiner Luger ist nach wie vor Top-1-Standort für eine Markthalle. HA
Areal Kleiner Luger ist nach wie vor Top-1-Standort für eine Markthalle. HA

Vorarbeiten für ehrgeiziges Dornbirner Innenstadtprojekt laufen weiter.

Dornbirn Obwohl der Bau einer Markthalle ganz oben auf der Wunschliste von Bürgermeisterin Andrea Kaufmann steht, dürfte der Spatenstich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Die Stadt sucht bei diesem heiklen Millionenprojekt nämlich eine breite Zustimmung in der Stadtvertretung. Neues gibt es hingegen in Bezug auf die Standortsuche.

Vor gut einem Jahr erwarb die Stadt um 1,9 Millionen Euro das rund 1200 Quadratmeter große Areal Kleiner Luger, einen Steinwurf vom Marktplatz entfernt. Die VN berichteten. Das noch bebaute Grundstück gilt nach wie vor als Top-1-Standort für das Großbauprojekt. Wie nun zu erfahren ist, steht ein weiterer möglicher Standort zur Diskussion. Es handelt sich dabei um das Areal der ehemaligen Weltlichtspiele. Ob es zur Verfügung stehen würde, ist allerdings fraglich, denn die Besitzer sind die Dornbirner Sparkasse und eine Privatperson, und die müssen erst verkaufen wollen.

Eine traditionelle einstöckige Markthalle wird es wohl nicht geben, denn dazu ist der Baugrund im engsten Zentrum zu teuer. Das heißt wohl, dass mehrgeschoßig gebaut wird, um auch Platz für Wohnungen oder weitere Geschäftsflächen zu schaffen. „Es wurden schon intensive Vorarbeiten, die alle Möglichkeiten berücksichtigen, geleistet“, beantwortete die Stadtchefin eine entsprechende Anfrage von Neos-Stadtvertreter Gerald Loacker.

Einen Termin für den Spatenstich wollte oder konnte sie allerdings nicht nennen. „Erst wenn sich ein breiter Konsens in der Stadtvertretung abzeichnet, kann es grünes Licht geben“, will Andrea Kaufmann keinen Alleingang machen, obwohl sie nach wie vor überzeugt ist, dass eine Markthalle, in welcher Form auch immer, für Dornbirn eine große Bereicherung wäre.

Wahlgänge abwarten

Dem Vernehmen nach will die Stadtchefin auch die kommenden Wahlgänge abwarten. Nach der Nationalratswahl und der Landtagswahl im Herbst stehen im Frühjahr 2020 in Vorarlberg überdies auch Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen an. Je nach Ergebnis könnte das die Bauentscheidung dann beeinflussen. HA