Stressreiche Einsätze für die Polizei

Vorarlberg / 28.07.2019 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ein Fahrerflüchtiger und ein Randalierer hielten die Exekutive auf Trab.

Bludenz, Bregenz Für Aufregung sorgte am Sonntag gegen 0.20 Uhr ein noch unbekannter Autofahrer, als die Polizei in Bludenz Verkehrskontrollen auf der Werdenbergerstraße (L190) Höhe Postplatz durchführte. Der Lenker hielt aufgrund des Anhaltezeichens mehrere Meter vor dem Polizisten an und fuhr dann bis kurz vor den Beamten. Als er aufgefordert wurde, zur Seite zu fahren, gab Mann Gas und flüchtete zuerst in Richtung Bahnhofstraße und dann über die Bürserbrücke in Richtung Bürs. Der Polizist musste zur Seite springen, um nicht angefahren zur werden. Beim Pkw handelte es sich um einen weißen BMW (Limousine, 3er oder 5er Serie) mit Bregenzer Kennzeichen. Beim Lenker dürfte es sich um einen jüngeren Mann gehandelt haben, der Beifahrer war ebenfalls männlich. Personen, die zum Vorfall Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bludenz in Verbindung zu setzen.

Beamte verletzt

Bereits am vergangenen Donnerstag sorgte ein Randalierer in Bregenz für Ärger. Um 19.18 Uhr wurden die Streifenbeamten der Polizeiinspektion Bregenz über Notruf von einer verängstigten Frau zu Hilfe gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass ein 44-jähriger Mann die Türe, zur Wohnung seiner ehemaligen Freundin eingetreten und sie dann massiv bedroht hatte. Bei der nachfolgenden Amtshandlung ging der 44-Jährige tätlich gegen die einschreitenden Polizeibeamten vor und musste festgenommen werden. Dabei stieß er eine Polizistin zu Boden und verletzte sie dadurch am Ellenbogen. Ein weiterer Polizist zog sich Verletzungen am Unterarm zu. Gegen den tatverdächtigen italienischen Staatsangehörigen besteht ein aufrechtes Aufenthaltsverbot für Österreich. Er wurde nach Anweisung der Staatsanwaltschaft Feldkirch in die Justizvollzugsanstalt Feldkirch eingeliefert.