Hitze im Juli: 1940 Autos blieben in Vorarlberg stehen

01.08.2019 • 20:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Defekte Batterien und Probleme mit Motoren waren die Hauptgründe für die Einsätze der „gelben Engel“ des ÖAMTC.  VN/stiplovsek
Defekte Batterien und Probleme mit Motoren waren die Hauptgründe für die Einsätze der „gelben Engel“ des ÖAMTC.  VN/stiplovsek

Über 60.000 Einsätze österreichweit für die ÖAMTC-Pannenhilfe im Juli.

Schwarzach Mit 60.179 Einsätzen in ganz Österreich verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe im Juli den drittstärksten Monat im Jahr 2019 – nach dem Jänner mit 66.820 und dem Juni mit 62.652 Pannenhilfe-Einsätzen. „Der heurige Juli ist auch der zweite Monat in Folge mit über 60.000 Einsätzen. Und die Zahlen liegen erneut über den Vergleichswerten des Vorjahres“, berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. In Vorarlberg mussten die ÖAMTC-Pannenhelfer 1940 Mal ausrücken.

Hauptgrund defekte Batterien

Im Juli 2018 wurden 58.201 Einsätze absolviert, im gesamten Jahr 2018 wurde in keinem Monat die 60.000er-Grenze erreicht. Gefordert waren im vergangenen Monat auch die ÖAMTC-Abschleppfahrer: mit 23.961 Abschleppungen österreichweit war der Juli sogar der zweitstärkste Monat nach dem Juni (24.156 Abschleppungen). Die Haupteinsatzgründe sind defekte Batterien (27 Prozent), Probleme mit Motor und Motormanagement (23 Prozent) sowie Starter und Generator (8 Prozent). „Die hohen Einsatzzahlen resultieren einerseits aus dem vermehrten Urlaubsverkehr, anderseits aus den höheren Temperaturen, die den Fahrzeugen zusetzen. Das zeigen auch andere Zahlen. So hatten wir beispielsweise fast doppelt so viele Anfragen wegen defekter Kühlsysteme als in kühleren Monaten sowie vermehrt Einsätze wegen Falschbetankungen. Gerade so etwas passiert, wenn man unkonzentriert ist“, fasst der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe zusammen.