FP-Forderung nach einem Wachdienst für alle Spitäler

Vorarlberg / 02.08.2019 • 19:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz Die Antwort von Gesundheitslandesrat Christian Bernhard auf die Frage nach mehr Sicherheitspersonal in den Krankenhäusern, die VN berichteten, stellt FPÖ-Obmann Christof Bitschi nicht zufrieden. Es sei nicht akzeptabel, dass in drei der fünf Landesspitäler immer noch kein Wachdienst eingesetzt werde, kritisiert er.

So verzichten die Krankenhäuser in Bludenz, Hohenems und Rankweil bislang auf die Präsenz von Sicherheitsleuten und setzen stattdessen auf kollegiale Hilfe sowie die schnelle Alarmierung der Polizei. Das Verständnis dafür ist bei Bitschi enden wollend. „Obwohl aufgrund der bekannt gewordenen gewalttätigen Vorfälle alle wissen, dass sich die Sicherheitssituation in Spitälern immer mehr verschlechtert, sind die verantwortlichen Politiker offenbar nicht bereit, flächendeckend wirksame Maßnahmen zu treffen. Muss in Vorarlberg zuerst immer das Schlimmste eintreten, bevor die schwarz-grüne Politik handelt?“, fragt er verärgert. Er fordert jedenfalls erneut mehr Sicherheitspersonal an den Vorarlberger Spitälern. „Es ist Aufgabe der Politik, Krankenhauspersonal und Patienten in allen unseren Spitälern zu schützen.“ VN-MM