Kickls Kabinettchef bestreitet Verstrickung in Razzia

Vorarlberg / 02.08.2019 • 21:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Der Kabinettchef von Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Reinhard Teufel, bestreitet jegliche Involvierung in die Hausdurchsuchung bei dem Sprecher der rechtsextremen Identitären, Martin Sellner. Die „Krone“ hatte berichtet, dessen Name tauche im Ermittlungsakt auf, der eine angebliche Vorwarnung Sellners kurz vor dem Zugriff beleuchten soll. Ermittler konnten dies nicht bestätigen. Grund für die Hausdurchsuchung bei Sellner war eine Spende des Christchurch-Attentäters an die Identitären. Nach der Razzia im März war der Verdacht aufgetaucht, der Zugriff könnte verraten worden sein. Spekuliert wurde auch, dass der Hinweis direkt aus dem Innenministerium gekommen sei.