Im Montafon sind Wunder geschehen

Vorarlberg / 18.08.2019 • 18:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Popikone Nena begeisterte bei erstem Alpen Open Air in St. Gallenkirch rund 5000 Besucher.

St. Gallenkirch Mit einem außergewöhnlichen Line-up mit Hits aus vier Jahrzehnten Musikkarriere, einer mitreißenden Bühnenshow und brillanten Instrumentalpassagen begeisterte die deutsche Popikone Nena am Samstag in St. Gallenkirch beim ersten Alpen Open Air Montafon rund 5000 Besucher.

Beim „Warm-up“ legten sich die Vorgruppen „Smash“ und „Lupid“ mächtig in Zeug und sorgten mit Coverversionen und rockig-deutschen Grooves gleich zu Beginn für ausgelassene Stimmung. Nach einem kleinen Bühnenumbau überraschte Nena mit einem energiegeladenen Auftakt und zog das Publikum mit „Es ist in Ordnung“, „Nur geträumt“ und „Rette mich“ in ihren Bann. Neben ihrem Welterfolg „99 Luftballons“ durften auch die Klassiker „Leuchtturm“ und „Willst du mit mir gehn“ nicht fehlen. Für einen ganz besonderen Moment sorgte die 59-Jährige mit einer fulminanten Punk-Einlage auf einer Mini-Bühne mitten im Publikum – ein Popstar zum Anfassen.

Kult-Songs

Auch der Kult-Song aus den Achtzigern „Wunder geschehn“ hat im 40. Jahr von Nenas Bühnenkarriere nicht an seinem Zauber verloren. Egal ob mit dem von ihrem Sohn Sakias gesungenen Song „Weißes Schiff“, ihrem aktuellen Hit „Genau Jetzt“ oder als Zugabe „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“- die neunzig Konzert-Minuten versetzten die Nena-Fans in Jubelstimmung. „Ich liebe euch alle“, schwärmte die Pop­ikone von den begeisterten Konzertbesuchern.

Fortsetzung im nächsten Jahr

Das erste Alpen Open Air Montafon wurde von Gerhard Barbisch und Katharina Stüttler von der Talklang Event GmbH veranstaltet. Aufgrund des Erfolgs richten die Veranstalter bereits ihren Blick auf die Fortsetzung des Openairs, das am 28. August 2020 stattfinden soll. sie

Nena präsentierte Songs aus 40 Jahren Bühnenkarriere. Auch ihr Sohn Sakias war mit dabei. Sigrid Juen
Nena präsentierte Songs aus 40 Jahren Bühnenkarriere. Auch ihr Sohn Sakias war mit dabei. Sigrid Juen