Am Grenzübergang Hörbranz klickten die Handschellen

Vorarlberg / 19.08.2019 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der 19-Jährige wurde in die JVA Kempten eingeliefert. Bundespolizei
Der 19-Jährige wurde in die JVA Kempten eingeliefert. Bundespolizei

Hörbranz, Lindau Lindauer Bundespolizisten ist ein gesuchter Serieneinbrecher ins Netz gegangen. Der 19-jährige Bosnier wollte am Freitagmorgen mit einem Fernreisebus nach Deutschland einreisen. Am Grenzübergang Hörbranz klickten die Handschellen.

Wie sich im Zuge einer Kontrolle herausstellte, hielt sich der junge Mann bereits seit April 2017 im Schengenraum auf und hatte somit die erlaubte visafreie Kurzaufenthaltsdauer weit überschritten. Der anschließende Abgleich der Fingerabdrücke förderte laut Bundespolizei außerdem zwei Aliaspersonalien sowie einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Verden wegen Banden- und Wohnungseinbruchsdiebstahls zu Tage, teilte die deutsche Bundespolizei am Montag in einer Aussendung mit. Demnach soll der Beschuldigte zwischen Juni und September 2016 in neun Fällen gemeinsam mit einem Komplizen in Wohnhäuser eingebrochen sein und zumeist Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen gestohlen haben. Vier Staatsanwaltschaften waren ebenfalls wegen Diebstahlsdelikten auf der Suche nach dem Bosnier.

Nach der Richtervorführung beim Amtsgericht Kaufbeuren wurde der 20-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert. Laut Bundespolizei soll nun die Rückführung ins Heimatland nach der Haftentlassung des Mannes initiiert werden. vn-ger