Im Altacher Backup#1 tut sich was

Vorarlberg / 19.08.2019 • 15:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das neue Team der Jugendarbeit Altach zieht nach dem Neustart eine erste positive Bilanz.   MÄSER

Die neu aufgestellte Altacher Jugendarbeit zieht eine erste positive Bilanz.

Altach Vor rund einem halben Jahr wurde der Offenen Jugendarbeit in Altach ein neues Gesicht verpasst. Vorangegangen war ein Missbrauchsskandal, der in der Kummenberggemeinde viel Staub aufwirbelte. Die VN berichtete. Die Verantwortlichen können nach sechs Monaten „neuer Jugendarbeit“ eine positive erste Bilanz ziehen.

Vertrauen gewinnen

Als die Jugendarbeit in Altach neu aufgestellt wurde, war es für die neue Leiterin Nicole Beck eine der ersten Aufgaben, das Vertrauen der Jugendlichen, der Eltern sowie in der Gemeinde wieder aufzubauen. „Als weiterer Schritt wurde im Rahmen eines Jugendbeteiligungsprozesses ein neuer Name sowie ein neues Logo gefunden“, erklärt die neue Jugendleiterin. Auch die Stimmung im Team ist nach dem Neustart sehr gut, wie Beck bestätigt: „Das OJA Team – Nicole, Dominik, Sandra und Petra – hat sich sehr schnell gefunden. Jeder ist eine wertvolle Ergänzung zum anderen, und gemeinsam erarbeiten wir konzeptionelle Standards, Projekte, Workshops und Angebote.“

„Auch die mobile Jugendarbeit wurde intensiviert und ist mit Anfang Juli gestartet.“

Nicole Beck, Leiterin OJA Altach

Das neue Angebot im BackUp#1 wird dabei sehr gut angenommen, und immer mehr Jugendliche finden dank zusätzlicher Öffnungstage und längeren Öffnungszeiten den Weg in die neugestalteten Räumlichkeiten. Im Offenen Betrieb sind immer zwei Mitarbeiter vor Ort, und gemeinsam mit den Jugendlichen wird an diversen Projekten gearbeitet, gespielt oder einfach nur gechillt. „Bis jetzt hatten wir schon 878 Kontakte im Offenen Betrieb. Dazu wurde das Jugendteam reaktiviert, und derzeit sind bei uns 14 Jugendliche ehrenamtlich tätig. Auch die Mobile Jugendarbeit wurde intensiviert und ist mit Anfang Juli gestartet“, gibt Beck einen Einblick in die ersten Monate der „neuen“ Jugendarbeit. Dazu wurden auch verschiedene Projekte, Angebote, Workshops und Events durchgeführt und auch der Altacher Sommer wurde von der OJA organisiert.

„Was die letzten Monate an Arbeit geleistet wurde, ist wirklich herausragend.“

Simon Hagen, GF Sozialzentrum Altach

Ganz wichtig ist in der neuen Jugendarbeit in Altach auch die aktive Mitarbeit der Jugendteammitglieder, und so legten diese in bisher vier Jugendteamsitzungen den Fahrplan für die nächsten Monate fest. So ist neben einem Babysitterkurs und einem Tag der offenen Tür auch die #kummAround – eine kulinarische und kreative Entdeckungstour durch die OJA´s im mittleren Rheintal – geplant. Dazu finden auch die verschiedenen beliebten Ausflüge statt, und auch die Mittagsbetreuung der Mittelschule wird weiterhin durch die Jugendarbeit Altach gewährleistet. „Was die letzten Monate an Arbeit geleistet wurde, ist wirklich herausragend. Man kann dem Team zu dieser Leistung einerseits nur gratulieren und andererseits einen herzlichen Dank für die Aktivitäten im Sinne der Jugendlichen in Altach sagen“, freut sich auch Sozialzentrum- Geschäftsführer Simon Hagen über den gelungenen Neustart. MIMA