Verbindung nach Bartholomäberg wird aufwendig saniert

Vorarlberg / 25.08.2019 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Während der Bauarbeiten ist die Straße tagsüber gesperrt.  STR

Sanierungsfall Montjolastraße im Fokus.

Schruns Das große gelbe Umleitungsschild in Schruns, positioniert an der Außerlitzstraße, ist dieser Tage weithin sichtbar, denn um nach Bartholomäberg zu kommen, muss derzeit bereits in St. Anton abgefahren werden. Der Grund für die Totalsperre, die noch bis Freitag, 6. September, andauert, sind die längst notwendigen Sanierungsarbeiten an der Montjolastraße, die die Gemeinden Schruns und Bartholomäberg verbindet. Zum einen wird ein Teilstück von rund 140 Metern verbreitert – dies beginnt direkt bei der Litzkapelle – und zum anderen wird auf insgesamt 500 Metern, ebenfalls bei der Litzkapelle beginnend, ein neuer Straßenbelag aufgebracht.

Erneuerung

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan und die Bauarbeiten gehen zügig voran“, weiß Harald Marte, Bauleiter beim Straßenbauamt Vorarlberg, zu berichten. Die Sanierungsarbeiten umfassen dabei die Erneuerung der Stützmauern und der Entwässerung sowie die Fortführung des Gehsteigs bergseitig. „Dazu ist eine Verbreiterung der Straße notwendig“, so Marte. Auch der Straßenoberbau wird im Zuge der baulichen Maßnahmen erneuert und dies auf der kompletten Länge des Bauloses von rund 460 Metern.

Da es sich um eine Landesstraße handelt, wird der Großteil der rund eine Million Euro teuren Sanierung vom Land getragen. Die Marktgemeinde Schruns muss (lediglich) für die Errichtung des neuen Gehsteigs, die mit rund 100.000 Euro veranschlagt ist, aufkommen.

Teilsperre ab 9. September

Noch ist die Straße erst ab 18 Uhr befahrbar. Ab Montag, 9. September, wird der Straßenzug auch über die Mittagszeit (zwischen 12 und 13.15 Uhr) sowie nach 16.30 Uhr benutzbar sein.

„Die Sanierung war dringend notwendig, denn die Standfestigkeit der talseitigen Stützmauer war nicht mehr gegeben und wird demgemäß nun neu gegründet“, erläutert der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster. Zudem habe man zusammen mit der Abteilung Straßenbau versucht, einen für alle vertretbaren Bauzeitplan festzulegen. Bis Ende Oktober sollen die gesamten Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein. STR