Bei Martin Salzgeber haben Schwedische Blumenhühner ihr Zuhause

Vorarlberg / 30.08.2019 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bert, der Hahn, und Töchterchen Lina sind dicke Freunde. MEK

Seltenes Federvieh: geliebt und zutraulich zugleich.

KLÖSTERLE Emsig wird rund um den Hühnerstall von Martin Salzgeber in Klösterle im Gras gepickt und im Schotter gescharrt. Das Trampolin der Nachbarskinder bietet Schatten und hier lässt sich noch der eine oder andere leckere Grashalm ergattern. Da kommt auch schon die Nachbarin und pflückt eifrig Himbeeren. Aufgeregt ruft Bert, der Hahn, seine gefederte Gefolgschaft, sechs stolze Hühner, denn es könnte von den süßen Früchten etwas für sie abfallen. Allen voran Sweety, flitzt das Federvieh um die Ecke seines Stalls und siehe da, es gibt für sie einiges von den feinen Beeren. Richtige Feinspitze sind sie, diese Schwedischen Blumenhühner. Und wunderschön anzusehen dazu. Sie faszinieren mit ihrem gepunkteten, bunten und blumigen Federkleid, das nur mit der Legereife und der Mauser endgültig und fertig sichtbar wird.

Hühnerfreund Martin Salzgeber.

Seit eineinhalb Jahren beschäftigt sich der Klostner Martin Salzgeber mit der Zucht dieser alten Hühnerrasse. Gehalten und gezüchtet werden sie nur für den Eigennutzen. Dank ihrer Widerstandsfähigkeit und Robustheit sind sie ideal für diese Gegend, denn die Winter in Klösterle sind lang und schneereich. Zudem ist diese Rasse sehr zutraulich und ruhig. So kommt es, dass der stolze Hahn Bert der beste Freund von Töchterchen Lina ist. Seit Kurzem gib es im Hühnerstall Nachwuchs zu vermelden. „Zwei süße Küken sind schon geschlüpft und eine Glucke ist noch am Brüten“, berichtet Salzgeber stolz. Man darf gespannt sein. MEK