Beeindruckende Ikonenausstellung

Vorarlberg / 03.09.2019 • 17:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Maria Fritsche mit Tochter Daniela genossen die Vernissage.
Maria Fritsche mit Tochter Daniela genossen die Vernissage.

St. Gerold Am Wochenende fand im Lichthof der Propstei St. Gerold die Eröffnung einer beeindruckenden Ikonenausstellung mit Arbeiten des Vorarlberger Künstlers Rudi Jankovic statt. Die Heiligenbilder und biblischen Szenen des 1934 in Bosnien geborenen Künstlers waren schon mehrmals in St. Gerold ausgestellt. Sie entsprechen dem Malkodex der koptischen, griechischen sowie der russischen Orthodoxie und wurden von Jankovic mit zeitgenössischen Materialien gemalt bzw. geschrieben. Zu sehen sind rund dreißig Exponate, darunter finden sich Christus- und Mariendarstellungen, Geschichten aus dem Evangelium, Engel und Heilige. Neben der Verehrung der abgebildeten Person eröffnet eine Ikone eine tiefere Wirklichkeit, ein „Fenster zur Ewigkeit“. Sie sind Ergebnisse meditativer Malerei und unterliegen bestimmten Vorgaben, was etwa die Haltung der Hände und die Bedeutung der Farben betrifft.

In seiner Begrüßungsansprache wies Propst Kolumban Reichlin auf die besondere Symbolkraft der Ikonen hin. Beim anschließenden Beisammensein konnte der Künstler gemeinsam mit dem Kuratoren-Team Irene Dworak-Dorowin, Theresia Bickel und Willibald Feinig zahlreiche Gäste begrüßen, darunter den Schul- und Museumsleiter David Ganahl, Manfred A. Getzner, Günther Sandholzer, Franz Josef Köb, Erich Vonblon, Luzia Dünser, Willi Schmutzhard, Ulrike Rinderer, Dolores Mathis sowie Maria und Daniela Fritsche. Die Arbeiten sind bis zum 25. Jänner 2020 in der Propstei St. Gerold zu sehen. SIE

Unter den Besuchern Günther Sandholzer und Willi Schmutzhard.
Unter den Besuchern Günther Sandholzer und Willi Schmutzhard.
Ikonenmaler Rudi Jankovic (Mitte) mit Gattin Rita und Propst Pater Kolumban Reichlin bei der Eröffnung der Ausstellung. SIE
Ikonenmaler Rudi Jankovic (Mitte) mit Gattin Rita und Propst Pater Kolumban Reichlin bei der Eröffnung der Ausstellung. SIE