Für die Pannenhilfe geht ein heißer Sommer zu Ende

Vorarlberg / 05.09.2019 • 20:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die „Gelben Engel“ mussten im Sommer in Vorarlberg 5900 Mal zu Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung. ÖAMTC
Die „Gelben Engel“ mussten im Sommer in Vorarlberg 5900 Mal zu Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung. ÖAMTC

Von Juni bis August pro Tag durchschnittlich 65 Einsätze des ÖAMTC in Vorarlberg.

Schwarzach Der Sommer 2019 war mit mehreren Hitzewellen einer der heißesten seit Beginn der Messungen. Die teils extremen Temperaturen – mancherorts wurden bis zu 40 Grad erreicht – hielten die Einsatzkräfte auf Trab. So auch die ÖAMTC-Pannenhilfe, die vom 1. Juni bis 31. August zu rund 183.500 Einsätzen in ganz Österreich ausrücken musste – um sechs Prozent mehr als 2018. „In Vorarlberg waren es von Juni bis Ende August über 5900 Einsätze, im Schnitt an die 65 pro Tag und ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr“, berichtet Walter Pinnegger vom ÖAMTC Vorarlberg.

Im Ländle wurde im Sommer 5905 Mal Pannenhilfe geleistet und 3304 Mal musste der Abschleppdienst des Mobilitätsclubs ausrücken. Meist wurden die ÖAMTC-Pannenfahrer zu Routine-Einsätzen gerufen: Starthilfe geben, Batterien auswechseln, irrtümlich verschlossene Autos öffnen – oftmals auch, um Kinder oder Tiere zu retten – falsche Tankfüllungen absaugen und anderes. Ungefähr jeder dritte Einsatz hatte mit Batterieproblemen zu tun. Pinnegger erklärt: „Es hält sich ja nach wie vor der Irrglaube, Batterien würden nur im Winter leiden. Dabei belasten längere Perioden mit Temperaturen über 30 Grad die Batterie ebenso stark wie große Kälte.“

In der Reisezeit kommt es erfahrungsgemäß auch vermehrt zu Hilferufen auf den Transitstrecken. Auf den Autobahnen kollabierten zahlreiche Fahrzeuge im Stop-and-Go-Verkehr. „Viele Menschen ließen auch im Stau die Lüftung durchgehend laufen, das Licht brennen und das Radio spielen. Für ältere Batterien ist das häufig zu viel“, so Pinegger.

Ganz neu in der Servicepalette des Mobilitätsclubs ist Smart Connect: Dabei wird das Fahrzeug mit Hilfe eines Connectors mit dem ÖAMTC verbunden. Falls es im Fahrzeug eine Fehlermeldung gibt, z.B. bei Problemen mit der Batterie, wird eine Warnung direkt an die App des Mitgliedes sowie auch an den Helpdesk geschickt, wo Techniker die Analyse und erste Diagnose übernehmen.