Zurück in die Zukunft

Vorarlberg / 06.09.2019 • 19:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erinnerung an AKW-Demos: Die Grünen bringen ein Plakat in der Felsenau an. Grüne
Erinnerung an AKW-Demos: Die Grünen bringen ein Plakat in der Felsenau an. Grüne

Vorarlbergs Grüne setzen auf Stärken aus den 80er-Jahren.

Feldkirch Nach dem schmerzhaften Rausflug aus dem Nationalrat 2017 setzen Vorarlbergs Grüne im Nationalratswahlkampf auf Tugenden aus den 80-er Jahren. Bei der Präsentation des Wahlkampfs bringt ein Aktivist eine großes Banner in der Felsenau an, hinter der Vorarlberger Spitzenkandidatin Nina Tomaselli und dem Landesparteichef werden mit Flaggen und Transparenten Erinnerungen an Demonstrationen geweckt. Die Besinnung auf alte Stärken hat auch mit dem Budget zu tun: 300.000 Euro stehen den Vorarlberger Grünen für Nationalratswahlkampf und Landtagswahl zur Verfügung. Ein Wahlkampf mit Aktionismus, viel Kreativität und dem Einsatz vieler Aktivisten soll den finanziellen Rückstand gegenüber der Konkurrenz wettmachen.

Vorarlbergs Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl ist Nina Tomaselli. Sie betont, dass die Grünen in ihrem „Comeback-Wahlkampf“ auf drei Themen setzen werden. An erster Stelle steht das Klima. „Wir sind die letzte Generation die hier noch etwas bewegen kann“, betont sie. Den zweiten Schwerpunkt setze man auf die explodierenden Wohnkosten, hier habe die Politik komplett versagt, die laufend steigenden Preise müssten gestoppt werden. Zum Dritten versprechen die Grünen eine klare Haltung und saubere Politik, hier wolle man das Vertrauen der Menschen wieder gewinnen. Von den guten Umfragewerten wollen sich die Grünen dieses Mal nicht blenden lassen. „Nix ist fix“, betont Tomaselli. „Wir wollen in Vorarlberg das Grundmandat erreichen und dafür rennen wir um jede Stimme.“ VN-GMS