Circus Berlin braucht Hilfe

Vorarlberg / 10.09.2019 • 18:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Kamele im Millenniumpark Lustenau sind ein attraktiver Blickfang. VN/Paulitsch
Die Kamele im Millenniumpark Lustenau sind ein attraktiver Blickfang. VN/Paulitsch

Pferdeseuche zwingt zum Bleiben. Jetzt sucht der Zirkus Auftrittsmöglichkeiten.

Lustenau Seit Juni grasen vier Kamele friedlich und publikumswirksam auf einer großen Grünfläche im Millenniumpark. Wenig zu sehen ist von den elf Araber- und Frisenpferden sowie den sechs Shetlandponys, die ebenfalls zum Tierpark des Circus Berlin gehören. Sie sind es, derentwegen der ganze Zirkus mit seinen Wagen und Stallungen noch bis Ende September in Lustenau bleiben muss. Schuld daran ist eine Tierseuche, die bei einem Pferd in Lustenau festgestellt wurde.

Weil der Circus Berlin durch den erzwungenen Aufenthalt in Lustenau seine geplanten Engagements in der Schweiz absagen musste, ist er in arge wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Jetzt, für den Herbst, sucht Direktor Adolf Lauenburger in Vorarlberg nach Auftrittmöglichkeiten. „Dadurch können wir wieder auf die Füße kommen und positiv in die Zukunft blicken“, gibt sich der Direktor optimistisch. Vorstellen kann sich Lauenburger auch ein Winterquartier in Vorarlberg, ehe es im Frühjahr wieder international auf Tournee gehen soll.

Auftreten kann der Cirucs Berlin frühestens Ende September wieder; dann, wenn die Quarantäne, ein negativer Test bei den Pferden vorausgesetzt, wieder aufgehoben wird. Für die Fütterung der Tiere kommt derzeit die Gemeinde Lustenau auf. VN-HK