Bohren für den Hochwasserschutz

Vorarlberg / 11.09.2019 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei der Montfortbrücke werden Bodenerkundungen durchgeführt. VN/WIM
Bei der Montfortbrücke werden Bodenerkundungen durchgeführt. VN/WIM

Erste Vorarbeiten für Millionenprojekt in der Feldkircher Kapfschlucht.

FEldkirch Die Kapfschlucht in Feldkirch ist bei Hochwasser eine kritische Schlüsselstelle. Um bei einen hundertjährlichen Hochwasserereignis Sicherheit gewährleisten zu können, werden ab 2022 mehrere größere Baumaßnahmen umgesetzt. 

Die ersten sichtbaren Arbeiten des 22-Millionen-Euro-Projekts starten allerdings schon in Kürze. Im Bereich der Montfortbrücke, die im Rahmen des Projekts neu errichtet wird, werden in den nächsten Tagen vier Bodenerkundungsbohrungen durchgeführt. Der Verkehr über die Brücke ist in dieser Zeit ungehindert möglich, partielle Umleitungen für Fußgänger sind allerdings erforderlich. Der Neubau selbst ist für die Jahre 2024 bis 2025 vorgesehen. Um genügend Abstand – konkret einen Meter –  zwischen dem Wasserspiegel eines hundertjährlichen Hochwassers und der Brückenunterkante zu schaffen, wird die Brücke in ihrer Lage höher errichtet.

Kapfschlucht wird aufgeweitet

Neben der Montfortbrücke wird im Zuge des Projekts auch die Heiligkreuzbrücke neu errichtet. Zudem wird die Kapfschlucht an ihrer engsten Stelle um rund acht Meter aufgeweitet und gleichzeitig die bestehende Kapfstraße und Ardetzenbergstraße auf einer Länge von rund 80 Metern abgetragen. Durch ein neues Galeriebauwerk und einen Neubau der Ardetzenbergstraße entsteht eine Galerie mit einer auskragenden Spur für Fußgänger und Radfahrer.