VN-Initiative für mehr Sicherheit : 4800 Warnwesten für die Kleinen

Vorarlberg / 11.09.2019 • 05:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Initiatoren und Sponsoren mit Schützlingen beim Bregenzer Kindergarten in der Braike (v. l.): Martin Pfanner (KfV), Mario Amann (Sicheres Vorarlberg), Andreas Neuhauser (VKW), Ivo Walser (Abteilung Bildung), Barbara Schöbi-Fink (Schullandesrätin), Angelika Walser (Verkehrserziehungsreferentin), Gerold Riedmann (VN-Chefredakteur) und Robert Sturn ((VLV). O. LERCH

Orange und grell leuchten die Westen der Vorarlberger Kindergärtler.

Schwarzach Das Projekt wurde von den VN schon seit langem intensiv urgiert und vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) unterstützt: die Ausstattung der Vorarlberger Kindergärtler mit leuchtenden Schutzwesten. Mittlerweile haben sich auch noch weitere Sponsoren für das Projekt gefunden. So beteiligen sich die Illwerke VKW, Sicheres Vorarlberg und die Vorarlberger Landesversicherung (VLV) an der Aktion „Kigawe“ (Kindergartenweste).

Nun warten insgesamt 4800 neue Warnwesten auf die Verteilung an die Kleinen. Am Dienstag wurde das Projekt beim Kindergarten in der Braike in Bregenz eingeläutet. Die Initiatoren, unter anderem VN-Chefredakteur Gerold Riedmann und Martin Pfanner vom KfV Vorarlberg sowie Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink, konnten sich dabei von den praktischen Warnwesten überzeugen. Sie fallen in ihrer grell orange leuchtenden Farbe deutlich auf und verfügen auch über einen horizontalen Klettverschluss, der eine optimale Passform für mehrere Jahre garantiert.

V-Card als Preis

Die Farbe Orange wurde übrigens von den Kindern selbst gewählt, die Weste von Vorarlberger PädagInnen entwickelt. Ein Folder, der mit den Westen verteilt wird, enthält Informationen und auch die Möglichkeit, einen Preis zu gewinnen. So winkt für insgesamt drei Familien eine V-Card 2020, mit der im kommenden Jahr 80 Ausflugsziele in Vorarlberg besucht werden können.

Martin Pfanner vom KfV unterstreicht die Bedeutung der leuchtenden Westen: „Leider sind immer noch zwei von drei Kindern auf den Straßen dunkel gekleidet unterwegs und nur 25 Prozent von ihnen sind ausreichend hell gekleidet. Dank der Warnwesten kann man ein Kind aus vielen Hundert Metern Entfernung erkennen, durch die Reflektoren aber auch bei Dunkelheit.“