Bio kann Antworten liefern

Vorarlberg / 12.09.2019 • 17:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Biowein aus Röthis gibt es seit den 80er-Jahren im Weingut Nachbaur. Damit gehört der Betrieb zu den Pionieren der Biolandwirtschaft.Vn/Steurer
Biowein aus Röthis gibt es seit den 80er-Jahren im Weingut Nachbaur. Damit gehört der Betrieb zu den Pionieren der Biolandwirtschaft.Vn/Steurer

Seit 30 Jahren kooperieren Bauern im Verband Bio Austria.

Röthis „Wir setzen schon seit den 80er-Jahren auf biologischen Landbau“, erklärt Michael Nachbaur, Weinbauer aus Röthis. Damit ist seine Buschenschank der perfekte Ort für ein Pressegespräch anlässlich von 30 Jahren Bio Austria in Vorarlberg. Geschäftsführer Manuel Kirisits-Steinparzer ist überzeugt, dass die biologische Landwirtschaft eine Antwort auf den Klimawandel sein kann. Immerhin sei die Landwirtschaft auch ein Mitverursacher, gerade deshalb habe man einen großen Hebel.

Vorarlberg war vor 30 Jahren Pionier, daran erinnert sich Kaspar Kohler aus Sulzberg. „Als wir vor 30 Jahren den Verband gegründet haben, dachten wir in 30 Jahren sind praktisch alle Biobauern“, erinnert er sich. Aber Vorarlberg, einst Biopionier, ist in Rückstand geraten. Weniger Höfe als im Rahmen der Landwirtschaftsstrategie 2020 erhofft, haben umgestellt. Die Tendenz ist aber steigend. „Wer Klimaschutz ernst nimmt muss zu regionalen und letztlich auch biologischen Produkten greifen“, appelliert Landesrat Christian Gantner auch an die Konsumenten. Von Landesseite unterstütze man die Bauern mit Umstellungsprämien.

Vorarlbergs Biobauern laden am Sonntag beim Bregenzer Festspielhaus von 10 bis 17 Uhr zu ihrem Biofest mit Bioprodukten und Live Musik. Anlässlich von 30 Jahren Bio Austria wird eine kleine Überraschung angekündigt. VN-GMS