Martinimarkt-Modenschau auf der Kippe?

Vorarlberg / 12.09.2019 • 15:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Modenschau mit vielen Amateurmodels aus der Region ist der Programmhöhepunkt des Bürser Martinimarkts. Heuer werden noch Models gesucht.HGZ

Verantwortliche des Bürser Martinimarktes suchen Amateurmodels für Programmhöhepunkt.

Bürs Der Martinimarkt in Bürs wird heuer am 10. November, wie immer auf dem Dorfplatz, veranstaltet. Während mit dem traditionellen Kinderprogramm sowie der Tombola zwei Programmpunkte auch heuer wieder fix eingeplant sind, ist die Durchführung eines weiteren derzeit in der Schwebe. Die Rede ist von der Modenschau, die jedes Jahr einen absoluten Höhepunkt des Marktes darstellt.

Lange Tradition

Erst ein einziges Mal in der 23-jährigen Geschichte der Veranstaltung musste auf die Modenschau verzichtet werden. „Derzeit sind wir auf der Suche nach motivierten Amateurmodellen, damit uns dieses Schicksal in diesem Jahr erspart bleibt“, sagt Sandro Preite von der Handels- und Gewerbezunft Bürs, die den Markt in Kooperation mit der Gemeinde Bürs veranstaltet.

Die Besonderheit dieses Programmpunktes liegt darin, dass es sich bei den Models zu hundert Prozent um Amateure, nämlich um Bürger aus Bürs und Umgebung handelt. An Kindern und Teenagern fehlt es den Veranstaltern auch in diesem Jahr nicht. „Gesucht werden Leute im Alter von 40 Jahren und älter“, konkretisiert Preite. Größe, Geschlecht und Konfektionsgröße sind dabei völlig nebensächlich. „Es geht darum, motivierte Bürger aus der Region zu finden, die sich zwei- bis dreimal Zeit für eine rund zweistündige Probe nehmen können“, hofft Sabine Bachmann, die mit Nicole Absenger seit vielen Jahren als Choreografin fungiert, auf einige Interessierte. „Keine Angst. Es geht dabei nicht darum, eine schwierige Choreografie einzustudieren. Die freiwilligen Models müssen nicht tanzen, sondern frei über den Laufsteg laufen“, versichert Eva Bertel, die die Modenschau seit vielen Jahren mitorganisiert.

Einige Absagen von langjährigen Teilnehmern haben dazu geführt, dass in diesem Jahr noch nicht genügend Models zur Verfügung stehen. „In den vergangenen Jahren waren es immer zwischen 60 und 80 Amateurmodels, die bei der großen Modenschau mitgewirkt haben“, informiert Bertel. Interessierte können sich bis 20. September per E-Mail an martinimarkt@hgz-buers.at melden. „Aus organisatorischen Gründen sollten wir bis dahin wissen, ob die Modenschau wieder stattfinden kann. Wir werden uns verlässlich auf jede Bewerbung zurückmelden und zu einem lockeren Casting einladen“, versichert Bachmann.

Publikumsmagnet

Etliche Zusagen, unter anderem von Bürgermeister Georg Bucher sowie dem Bludenzer Bürgermeister Mandi Katzenmayer, liegen schon vor. Der Bürser Martinimarkt ist Jahr für Jahr ein absoluter Publikumsmagnet. Bis zu 3000 Besucher strömen regelmäßig ins Dorfzentrum, um bei der Traditionsveranstaltung live dabei zu sein.