Verdacht auf Rinder-TBC im Walgau führt zu Betriebssperre

Vorarlberg / 12.09.2019 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei Verdacht auf Rinder-TBC müssen die betroffenen Tiere geschlachtet werden. Oft wird der Erreger erst im Schlachtfleisch entdeckt. VN/Hartinger
Bei Verdacht auf Rinder-TBC müssen die betroffenen Tiere geschlachtet werden. Oft wird der Erreger erst im Schlachtfleisch entdeckt. VN/Hartinger

Bregenz Rinder TBC-Verdachtsfall im Spätsommer: Ein Rinderbetrieb im Walgau musste wegen eines TBC-Verdachts vorläufig gesperrt werden. Der Verdacht tauchte im Zuge einer regulären Schlachtung auf. Der untersuchende Tierarzt entdeckte verdächtige Veränderungen in der Lunge einer Schlachtkuh. Das Tier wurde anschließend beschlagnahmt. Der hinzugezogene Amtstierarzt entnahm Proben für die Untersuchung und schickte diese zur Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) nach Mödling. Die ersten Untersuchungen der AGES bestätigten schließlich den Verdacht auf TBC. Das Fleisch der geschlachteten Kuh sei nicht in die Nahrungskette gelangt, wird von der Landesveterinärabteilung versichert. Freilich wurde der Herkunftsbetrieb der Kuh vorläufig gesperrt. In weiterer Folge müssen nun möglicherweise Betriebe untersucht werden, die im vergangenen Jahr durch Alpung oder Viehzukauf Kontakt mit dem betroffenen Betrieb hatten.

Wie Landesveterinär Norbert Greber betont, fallen Verdachtsfälle wiederholt bei der Schlachttier- und Fleischuntersuchung durch Tierärzte auf. Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung durch Tierärzte ist ein wesentliches Instrument zum Aufdecken von Verdachtsfällen.