Lustenauer Feuerwehr hatte zwei Gründe zum Feiern

Vorarlberg / 18.09.2019 • 14:59 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Weihe des neuen Tanklöschfahrzeugs und der erste Geburtstag des Feuerwehrhauses gaben Anlass zu einer großen Feier am Sonntag. (Dietmar Hollenstein, Florian Kremmel, Kurt Rauch, Oliver Zudrell, Jürgen Schwärzler, Walter Bösch, v. l.) PE

Neues Löschfahrzeug wurde gesegnet, Zentrale ein Jahr alt.

lustenau Gleich zwei gute Gründe gab es vergangenen Sonntag, ausgiebig zu feiern. Zum einen stand die Segnung des neuen Tanklöschfahrzeugs an, Pfarrer Thomas Sauter zelebrierte die feierliche Weihe. Aber auch das einjährige Jubiläum der neuen Feuerwehrzentrale gab Anlass zum Feiern. Als Ehrengäste durften die Florianijünger LR Christian Gantner, Bürgermeister Kurt Fischer, Vizebgm. Daniel Steinhofer und LFI Hubert Vetter begrüßen. In schmucken Uniformen waren auch die Fahnenabordnungen befreundeter Gemeinden angetreten, um den Lustenauern zu gratulieren. Für den Ohrenschmaus während und nach der Zeremonie sorgte der MV Concordia unter Leitung von Kapellmeister Josef Eberle und Führung von Obmann Martin Fetz. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, und so strömte die Bevölkerung der Marktgemeinde zum Feuerwehrhaus, wo bei sommerlichen Temperaturen die ganze Familie einen festlichen Tag genießen konnte.

Ben hat den Schlüssel angefertigt.
Ben hat den Schlüssel angefertigt.

Schon seit ein paar Monaten ist das neue Fahrzeug im Einsatz, zur Premiere rückte man zum Weltrekordfunken aus. Bei allen Brandeinsätzen fährt das neue Löschfahrzeug die Vorhut. „Es wird die Qualität unserer Hilfeleistung in hohem Maße verbessern“, so Kommandant Dietmar Hollenstein. Zur Beladung des Fahrzeugs gehören 3000 Liter Wasser, zwei Schaumtanks und eine Druckluftschaumanlage. Atemschutzgeräte, Schläuche, Verkehrsabsicherung und eine Vielzahl an technischen Geräten runden die Ausstattung ab. Ein Jahr lang hat sich eine Projektgruppe, unter Leitung des stellvertretenden Kommandanten Florian Kremmel, mit der Beschaffung und Bedienung des Neufahrzeugs auseinandergesetzt. In vielen Besprechungen wurden alle Details ausgearbeitet, die Freiwilligen scheuten keine zusätzliche Zeit, um das Equipment ihrer Wehr weiter zu verbessern.

Kulinarisch bestens versorgt tummelten sich die Gäste nach der Zeremonie rund ums Feuerwehrhaus, das sich treffenderweise mitten im Dorf befindet. Nachdem die Ehrengäste ihre Grußworte an die Florianijünger und die zahlreich anwesende Bevölkerung gerichtet hatten, ging es für die meisten ins Freie. Für die Kinder hatte man einen abenteuerlichen Spielplatz hergerichtet, mit Riesensandhaufen, Wasserschläuchen und bunten Luftballons. Ein festlicher Tag, sowohl für die Feuerwehr als auch für die Gäste, die das Ambiente sichtlich genossen. pe