Nachweis der Alltagstauglichkeit erbracht

Vorarlberg / 18.09.2019 • 19:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der dritte Vorarlberger E-Mobilitätstag wird auch im Zeichen von zehn Jahre vlotte stehen. Außerdem können kräftig Fahrzeuge getestet werden. VN/Steurer
Der dritte Vorarlberger E-Mobilitätstag wird auch im Zeichen von zehn Jahre vlotte stehen. Außerdem können kräftig Fahrzeuge getestet werden. VN/Steurer

Zehn Jahre vlotte wird beim dritten Vorarlberger E-Mobilitätstag im Fokus stehen.

Bregenz 2009 wurde Vorarlberg zur ersten Modellregion in Sachen E-Mobilität in Österreich. Es ging damals darum, den Nachweis zu liefern, dass E-Mobilität alltagstauglich ist. Ein Nachweis, der, das werden auch Kritiker der E-Mobilität nicht leugnen, erbracht ist. Denn im Vergleich zu den Gefährten, die vor zehn Jahren als E-Autos die ersten Kilometer auf Vorarlbergs Straßen abspulten, sind die neuen E-Autos moderne Fahrzeuge, bei denen es keinen Abstrich in Sachen Fahrkomfort im Vergleich zu Verbrennern gibt.

E-Autos testen

Damit sich viele Vorarlberger von diesen Qualitäten überzeugen können, organisieren die illwerke vkw am Samstag, 5. Oktober, zwischen 9 und 16 Uhr auf ihrem Betriebsgelände in Bregenz den dritten Vorarlberger E-Mobilitätstag. Dabei können verschiedene aktuelle Elektroautomodelle getestet werden: Audi e-tron, Tesla Model 3, Nissan Leaf, Opel Ampera-e, Renault Zoe, Jaguar I-Pace, BMW i3s sowie der VW e-Golf (siehe heute Seite A8).Für die Probefahrten sollten sich Interessierte am besten gleich unter www.probefahrt.vn.at oder unter der Telefonnumer 05572 501290 anmelden, denn die begrenzten Probefahrtentermine sind immer schnell vergriffen.

Neben den Testfahrten gibt es aber auch umfassende Möglichkeiten sich über die E-Mobilität zu informieren, dazu kommt ein umfassendes Rahmenprogramm mit einem Foodtruck, einem Kaffee- und einem Eiswagen sowie einem Kinderprogramm. Ein Höhepunkt ist dabei sicher die Ausstellung „10 Jahre vkw vlotte“. Denn erst in der Rückschau wird deutlich, wie rasant sich die E-Mobilität entwickelt hat.

Rosige Aussichten

„Seit den Anfängen der E-Mobilität vor 10 Jahren hält Vorarlberg mit vkw vlotte die Fahnen hoch“, ist illwerke-vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel stolz. „Die erste Modellregion Österreichs punktet mit einer flächendeckenden Infrastruktur, sowie innovativen Produkten rund um die nachhaltige Mobilität.“

Die E-Mobilitätsexperten glauben an rosige Aussichten für die einst belächelten E-Autos.

Immerhin setzen mehr und mehr Automobilfirmen auf die Technologie und in den nächsten Jahren werden viele neue Modelle auf den Markt kommen. Dann sollen auch die Zulassungszahlen, die in Vorarlberg stetig steigen, schnell zunehmen und die teilweise sehr langen Wartezeiten auf E-Autos sich verkürzen. Eines ist den E-Mobilitätsexperten des Energieunternehmens dabei aber wichtig: E-Mobilität und Öko-Strom müssen Hand in Hand gehen, nur so mache der Umstieg wirklich Sinn. VN-GMS

Die Serie „Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von illwerke vkw.