Dünser Spielplatz mit Beachvolleyballfeld in der Zielgeraden

Vorarlberg / 19.09.2019 • 12:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der neue Sportplatz kann sich bereits sehen lassen. he
Der neue Sportplatz kann sich bereits sehen lassen. he

Sportplatz zukunftsfit gemacht.

Düns Das Spiele- und Freiraumkonzept der Gemeinde Düns, das in enger Abstimmung mit den Ortsvereinen, der Volksschule, der Jugend und interessierten Mitbürgern erstellt wurde, beginnt Früchte zu tragen. Das erste Ergebnis ist der neu gestaltete und deutlich aufgewertete Sportplatz, der kurz vor der Fertigstellung steht. Die Bauarbeiten sind im Wesentlichen abgeschlossen, die Anlage wird im kommenden Jahr bespielbar sein. Eine Eröffnungsfeier des Sportplatzes mit Kleinfeld, Beachvolleyballplatz und Spielplatz sowie weiteren befestigten multifunktionalen Flächen ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Bereits 1997 wurde das Thema Sportplatz im Rahmen einer Leitbilderstellung diskutiert. Bei der jetzt erfolgten Umsetzung erbrachten gerade die Ortsvereine viele Eigenleistungen: Teile der Zaunanlagen, die Außenfassade und der Innenausbau beim Gebäude tragen ihre Handschrift.

Weitreichendes Angebot

Im Einzelnen zählen die Adaptierung des Rasenplatzes und ein neuer Beachvolleyballplatz, eine neue Zaunanlage und ein Mehrzweckgebäude mit WC-Anlagen, Ausschankmöglichkeit und Lagerräumen sowie ein von Aqua Mühle errichteter Kinderspielplatz zum Angebot. Die Projektkosten für den Sportplatzbereich belaufen sich auf ca. 370.000 Euro. Das Projekt wurde in Kooperation mit Dünserberg umgesetzt, auf Basis bisheriger Zusammenarbeit im Bereich der Kinderbetreuung und der Volksschule sowie der gemeinsamen Ausbildung der Feuerwehrjugend.

Das Land Vorarlberg unterstützt das Projekt durch Zuschüsse aus dem Strukturfonds, der Sportförderung und der Spielraumförderung. „Ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung und der Vereine wurde mit diesem tollen Projekt nun umgesetzt“, freut sich der Projektverantwortliche Gemeinderat Andreas Egger. „Uns war es immer wichtig, dass möglichst vielen Vereinen und der Volksschule ein Angebot zur Ausübung ihrer Aktivitäten geboten werden kann. Es werden dadurch Synergien bei der künftigen Nutzung möglich“, ist auch Bürgermeister Gerold Mähr vom Projekt überzeugt.

Synergien

Im Zuge des Sportplatzbaus wurde zudem der Ortsteil Gasahlweg mit einer neuen Kanalisation und Wasserversorgung sowie einer Straßenbeleuchtung erschlossen. Gleichzeitig wurde durch die VKW die Stromversorgung ausgebaut und durch einen Ringschluss verbessert. Die Kosten für Kanalisation, Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung belaufen sich auf ca. 175.000 Euro. Eine Unterstützung durch Bund und Land ist vorgesehen. HE