Ex-Otto-Hämmerle-Mitarbeiter planen Zusammenkunft

Vorarlberg / 19.09.2019 • 12:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die „OH“ Stammtischrunde plant ein großes Treffen.

Einstige Mitarbeiter der Firma treffen sich am 3. Oktober.

lustenau Seit 37 Jahren ist der ehemals hoch angesehene Betrieb Otto Hämmerle Maschinenbau Geschichte. Vier ehemalige Mitarbeiter, Heinz Bucher, Manfred Riedmann, Werner Wöhrer und Manfred Grabher-Meyer, treffen sich seither regelmäßig zum Austausch in einer Stammtischrunde. Nun möchten sie ein großes Treffen mit möglichst vielen ehemaligen Betriebsangehörigen veranstalten und laden zu diesem Event ins Foyer des Reichshofsaales in Lustenau ein.

Die Gründung des Unternehmens durch Otto Hämmerle geht auf das Jahr 1920 zurück. Damals war der Hauptzweig der Firma Kunstschlosserei. Als Erzeuger der ersten Skipresse (1959) und aller für die Skiproduktion benötigten Maschinen war die Skifabrik Kästle ehemals fast komplett mit Hämmerle-Maschinen ausgerüstet. Auch Head, Blizzard und viele mehr zählten zu den Kunden.

Einst 180 Mitarbeiter

Einziehvorrichtungen für Schlepplifte für die Firma Doppelmayr oder Ausrüstmaschinen für die Stickerei wurden in der Firma gefertigt. In den Sechzigerjahren kamen Konstruktion und Fertigung der ersten Pistenraupen und die Erzeugung der ersten Vakuum-Verpackungsmaschinen dazu. Auch die Produktion von Schneekanonen nahm OH in Angriff. Die Firma zählte zu dieser Zeit zu den größten Maschinenbaufirmen in Vorarlberg und beschäftigte 180 Mitarbeiter.

In bester Erinnerung Heinz Bucher, der bei diesem Treffen Fotos und Filme von damals präsentieren wird: „Wir hatten in der Firma immer ein sehr gutes Arbeitsklima, wovon auch die Tatsache zeugt, dass wir uns 37 Jahre nach der Schließung immer noch alle zwei Wochen am Stammtisch treffen. Am Anfang waren wir etwa zehn Personen, durch Tod und Krankheit sind wir mittlerweile auf vier geschrumpft. Nun freuen wir uns auf interessante Gespräche“. VV