Radweg sorgt für erhöhte Sicherheit

Vorarlberg / 19.09.2019 • 18:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der neue Radweg zwischen Hard und Lustenau ist freigegeben. ajk
Der neue Radweg zwischen Hard und Lustenau ist freigegeben. ajk

Neue Verbindung für Radler zwischen Hard und Lustenau.

Hard, Fußach Radfahrer gelangen jetzt schnell und sicher von Hard nach Lustenau: Die neue Radwegverbindung samt Unterführung und Brückenschlag ist eröffnet. 

Als Meilenstein im Vorarlberger Radwegenetz bezeichnete der Harder Bürgermeister Harald Köhlmeier das 1,6 Kilometer lange Teilstück. Grundablösen, Brückenbau und hochwertiger Belag sowie die spezielle Beleuchtung kosteten rund 2,7 Millionen Euro. Das Land Vorarlberg, der Bund und auch die EU beteiligten sich an diesen Kosten.

Mehr Sicherheit

Wie sein Harder Amtskollege verwies auch der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum auf den Aspekt der Sicherheit. Er war mit ausschlaggebend dafür, dass auch Fußach sich am Vorhaben beteiligt hat. Immerhin ist auch Fußacher Gemeindegebiet betroffen.

Der zuständige Landesrat Johannes Rauch unterstrich wieder einmal, dass ein Umsteigen aufs Fahrrad nur gefördert werden kann, wenn ein entsprechend gutes Wegenetz zur Verfügung steht. Im Rheindelta und im Hofsteig werden deutlich mehr Wege per Fahrrad zurückgelegt als im Landesdurchschnitt. Der hier erzielte hohe Wert von 21 Prozent Anteil gilt ganz Vorarlberg als Ziel für 2030. Die Klimakrise zeige, wie wichtig das Umdenken in Sachen Mobilität ist. Alle Festredner bedankten sich besonders bei Peter Moosbrugger, dem für die Radwege zuständigen Sachbearbeiter beim Land Vorarlberg. Der Dank galt auch den Firmen, die Grund für den Radwegebau abgetreten hatten. Als sein liebstes Freizeitgerät bezeichnete Pfarrer Georg Nigsch bei seinem ersten Einsatz in Hard das Fahrrad.

Ausbau auch in Lustenau

Mit dabei beim Festakt war auch der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer. Auf dem Ortsgebiet Lustenau ist der weiterführende Weg Richtung Bahngasse noch mit Kies bestreut. Harald Köhlmeier ermunterte den Nachbarn, die bereits vorhandenen Pläne für den Ausbau voranzutreiben. Eine Zwischenlösung könnte laut Peter Moosbrugger sein, den Belag zu verdichten, bis das Projekt Asphaltierung umgesetzt werden kann. Der Radweg verläuft auch nahe der Dornbirner Ache.

Für den Fluss ist bis Höhe Brücke über die Rheinstraße die Seepolizei Hard zuständig. Deshalb nahm auch deren Kommandant, Bez.Insp. Bernhard Aigner, teil. Aus Hard, Fußach und Höchst wollten etliche Mandatarinnen und Mandatare den Anlass nicht versäumen. Auch zahlreiche begeisterte Radlerinnen und Radler fanden sich nahe der neuen Brücke ein. Um das leibliche Wohl kümmerte sich der Oldtimer-Feuerwehr-Verein Hard. AJK

Die neue Verbindung wurde bereits von den ersten begeisterten Radfahrern genutzt.
Die neue Verbindung wurde bereits von den ersten begeisterten Radfahrern genutzt.