Bei jedem zweiten Lkw Gefahr in Verzug

Vorarlberg / 22.09.2019 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kontrolle eines Gefahrengütertransportes auf der Straße. Das Resultat einer kürzlich durchgeführten „Aktion scharf“ fiel ernüchternd aus.  Smbol VN/HB
Kontrolle eines Gefahrengütertransportes auf der Straße. Das Resultat einer kürzlich durchgeführten „Aktion scharf“ fiel ernüchternd aus.  Smbol VN/HB

Erschreckendes
Ergebnis bei Schwerverkehrskontrollen auf der Autobahn
A 14.

Bludenz, Dornbirn Im Zeitraum vom 16. bis 20. September 2019 führte die Landesverkehrsabteilung mit dem mobilen Prüfzug der Asfinag sowie der Polizeiinspektionen Dornbirn und Bludenz umfangreiche Schwerverkehrskontrollen auf dem höherrangigen Straßennetz durch. Insgesamt wurden etwa 50 Schwerfahrzeuge einer gründlichen technischen Überprüfung unterzogen.

26 Mal Weiterfahrt untersagt

In insgesamt 26 Fällen musste wegen einer unmittelbaren Gefahr für die Verkehrssicherheit die Weiterfahrt untersagt sowie die Kennzeichen abgenommen werden, weil von den Sachverständigen Mängel der Kategorie „Gefahr in Verzug“ festgestellt wurden. Bei diesen Mängeln handelte es sich zur Hauptsache um mangelhafte Bremsanlagen bzw. beschädigte Reifen.

Im Laufe der Woche wurden 200 Anzeigen wegen verschiedenster technischer Mängel sowie mangelhafter Ladungssicherung, Gewichtsüberschreitungen sowie Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeitbestimmungen erstattet und bei ausländischen Fahrern bzw. Unternehmen zur Sicherstellung des Strafverfahrens Sicherheitsleistungen in Höhe von 18.610 Euro eingehoben.