Ambulante Dienste unter einem Dach

Vorarlberg / 23.09.2019 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In Dornbirn fanden sich geeignete Räumlichkeiten.

Dornbirn Die räumliche Situation war für alle Beteiligten schwierig. Als sich vor einem halben Jahr die Möglichkeit bot, in einen Teil der ehemaligen Ulmer-Villa in Dornbirn einzuziehen, war eine Lösung gefunden. Jetzt sind Hauskrankenpflege, Mobile Hilfsdienste und Betreuungspool im „Haus der ambulanten Dienste“ vereint. „Das ist ein wichtiger symbolischer Schritt, weil er auch den gesamtgesellschaftlichen Auftrag für Pflege und Betreuung unterstreicht“, befand Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker bei der offiziellen Vorstellung.  

Die Vertreter der ambulanten Dienste schätzen die noch engere Zusammenarbeit ebenfalls. „Gemeinsam lassen sich die Herausforderungen besser lösen“, zeigte sich der neue Obmann des Landesverbandes der Hauskrankenpflege, Wolfgang Rothmund, überzeugt. Bezugnehmend auf den VN-Bericht zu den unterschiedlichen Einschätzungen die Organisation betreffend, meinte er: „Wir bekennen uns zur Vereinsstruktur und der Ehrenamtlichkeit und lassen uns auch die Professionalität nicht absprechen.“ Die Obfrau der ARGE Mobile Hilfsdienste, Kitty Hertnagel, unterstrich: „Es ist ein hohes Gut, wenn pflegebedürftige Menschen von einheimischen Kräften betreut werden können.“ Als dringend notwendig bezeichnete sie in diesem Zusammenhang die Anstellung von  Mitarbeiterinnen, um junge Leute zu gewinnen. Das Land unterstützt die Arbeit der ambulanten Dienste heuer mit 10,8 Mill. Euro. VN-MM