Roter Zweckoptimismus

Vorarlberg / 29.09.2019 • 22:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Staudinger und Einwallner diskutierten das Ergebnis. VN/PAULITSCH

Markus Fässler sitzt an einem kleinen Tisch im Eck und futtert seinen Toast, Landesgeschäftsführer Klaus Gasser kommentiert das Wahlergebnis mit dem S-Wort, als Pamela Rendi-Wagner im Fernseher spricht, wird die Lautstärke nicht aufgedreht. Die Stimmung bei der SPÖ-Wahlparty im Hotel Messmer in Bregenz könnte besser sein, aber auch schlechter. Landesspitzenkandidat Reinhold Einwallner und Landesvorsitzender Martin Staudinger besprechen intensiv das Wahlergebnis, beide üben sich in Zweckoptimismus: Eine Landtagswahl sei etwas anderes, viele Wähler hätten gesagt, dass sie auf Landesebene die SPÖ wählen würden, im Bund aber nicht. „An dir ist es sicher nicht gelegen“, ruft man Einwallner entgegen. Er lächelt geqäult. Zumindest der Umstand, dass es sich mit dem Grundmandat doch ausgegangen ist, lässt ihn ein wenig entspannen. Man freut sich doch noch irgendwie auf die Landtagswahl.

Der SPÖ-Landtagswahlspitzenkandidat Staudinger lässt sich die gute Laune nicht verderben. VN/Paulitsch
Der SPÖ-Landtagswahlspitzenkandidat Staudinger lässt sich die gute Laune nicht verderben. VN/Paulitsch
Auch Manuela Auer begrüßt Staudinger. VN/Paulitsch
Auch Manuela Auer begrüßt Staudinger. VN/Paulitsch