Von A bis Z: Das war der Wahlsonntag in den 96 Vorarlberger Gemeinden

Vorarlberg / 29.09.2019 • 19:48 Uhr / 24 Minuten Lesezeit
Der 100-jährige Sulzer Eugen Barwat im Wahllokal mit Bürgermeister Karl Wuschitz. CHRISTOPH BAWART

Wahlsplitter: So lief die Nationalratswahl in den Wahllokalen im ganzen Land ab.

Jubiläumsfeier

Alberschwende In Alberschwende feierte der Obst- und Gartenbauverein zwischen Dorfplatz und Fußballplatz sein 100-Jahr-Jubiläum. Zahlreiche Bürger schauten während der Festivitäten dann aber doch noch im Wahllokal vorbei, um ihr Kreuzchen zu machen.

Alle Stimmen gültig

Altach Im Altacher Wahlkreis 1 haben 606 Menschen ihre Stimme abgegeben und alle 606 Stimmen waren gültig. Ein Unikum. Bürgermeister Gottfried Brändle, seit über 20 Jahren im Amt, kann sich jedenfalls an keine Wahl erinnern, an der das zuvor schon einmal gelungen wäre.

Vom Wählen und Tauschen

Andelsbuch In der Wälder Gemeinde konnten bereits um 7.30 Uhr die Stimmen abgegeben werden. Manche Spätaufsteher hingegen nutzen das schöne Wetter und besuchten anschließend den Talentetausch.

Von der Alpe an die Urne

Au „Herrgott, jetzt bin ich extra wegen der Wahl mit Sack und Pack aus dem Vorsäß nach Hause gezogen“, schmunzelte eine Bäuerin während ihrer Stimmabgabe.

Festlich in aller Frühe

Bartholomäberg Direkt von der Preisverleihung eines Blumenschmuckwettbewerbs kam eine Wählerin in das Wahllokal in Bartholomäberg. Im feschen Dirndl um sieben Uhr in der Früh gab sie ihre Stimme ab.

Erst wählen, dann wandern

Bezau In Bezau nutzten zahlreiche Wähler das Wetter am Sonntag, um direkt nach der Stimmabgabe, noch eine Tour im Wandergebiet der Wälder Gemeinde zu absolvieren.

Babysitter-Dienst

Bildstein Auffallend viele junge Mütter kamen in Bildstein zur Wahl. Oft wurde den Wahlhelfern die Babys kurz überlassen, um in aller Ruhe den Stimmzettel ausfüllen zu können.

Bunt gemischt

Bizau Im Wahllokal gab es trotz auffallend hoher Wahlbeteiligung keinerlei Aufregung zu verbuchen. Die Wählerschaft setzte sich aus ausgeglichenen Teilen aus Alt und Jung, Frauen wie Männern zusammen.

In Walsertracht zur Wahl

Blons Bürgermeister Stefan Bachmann berichtet aus dem Wahllokal, dass auffallend viele Wähler in der Walsertracht ihre Stimme abgaben. Grund war allerdings das Erntedankfest, das rein zufällig auf den Wahlsonntag fiel.

Stärkung im Pfarrcafé

Bludenz Pfarrer Josef Bertsch ermunterte die Gottesdienstbesucher, im Anschluss an die Messe noch im Pfarrcafé auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen vorbeizuschauen, damit man anschließend gut gestärkt das Kreuz an der richtige Stelle machen könne.

Stadt, Land, Bund

Bludesch In Bludesch konnten sich die Einwohner mit der Nationalratswahl schon für weitere Wahlgänge aufwärmen. So findet am 13. Oktober neben der Landtagswahl auch bereits die Vorausscheidung bzw. Wahl zum Bürgermeisterkandidaten statt.

Süßer Gruß

Brand Freuen durften sich die Brandner Wahlhelfer über eine gut gesinnte Wählerin, die zur Stimmabgabe den Wahlhelfern Schokolade mitbrachte.

Grund für Briefwahl

Bregenz Ein Wähler wollte dieses Mal zum ersten Mal mit einer Wahlkarte wählen, war aber irritiert, dass er aufgefordert wurde, einen Grund dafür anzugeben, warum er diese benötigt. Da er den eigentlichen Grund nicht angeben wollte, einigte er sich mit der Dame von der Behörde auf „Abwesenheit“.

Erleichterter Wahlleiter

Buch Man sei als Wahlleiter stets froh, wenn eine Wahl erfolgreich über die Bühne gebracht wurde, verriet erleichtert Bürgermeister Franz Martin. Dazu beigetragen hatte eine Wählerin, die das Team mit Kuchen versorgte.

Kein Stress am Wahltag

Bürs Während die politisch Verantwortlichen mehr oder weniger dem Wahlergebnis entgegen fieberten, ließ das Ganze andere gelassen: In Bürs fand nämlich am Wahltag eine überregionale Schafschau statt.

Beileid für die Wahlhelfer

Bürserberg Die Gemeinde Bürserberg präsentierte sich bei einem traumhaften Bergwetter als Wanderparadies. Kein Wunder, dass die Wahlhelfer Beileidsbekundungen von Wählern bekamen – mussten sie doch den Vormittag im Büro statt in freier Natur verbringen.

Falscher Ausweis

Dalaas Ein Wähler kam zum Dalaaser Wahllokal und wies sich mit Wahlausweis und Reisepass aus. Leider zeigte er den Wahlbeisitzern den falschen Wahlausweis, nämlich den der EU-Wahl im Mai. Der Wähler durfte aber trotzdem wählen, da er nach kurzem Suchen auch den richtigen Ausweis fand.

Bei Kaiserwetter drinnen

Damüls Viele Wähler gaben ihre Stimme noch schnell ab, bevor sie auf Wandertour gingen, die Wahlkommission wurde des öfters bemitleidet, weil sie bei diesem Kaiserwetter im Wahllokal sitzen bleiben mussten.

Rechtzeitig zum Schützentag

Doren Bereits bei Öffnung des Wahllokals um 7.30 Uhr warteten rund 20 Personen auf Einlass zur Wahlurne. Der Grund dafür lag wohl am Bregenzerwälder Schützentag, der bereits um 8.30 Uhr startete.

Tierische Entscheidung

Dornbirn Im Personalhaus des Stadtspitals wurde ebenfalls gewählt. Davor wartete eine Dame brav mit ihrem Hund, bis ihr Mann die Stimme abgegeben hatte. Ein Vorbeikommender fragte, ob der Hund nicht hinein darf. „Er darf ja sowieso nicht wählen“, antwortete die Dame. Darauf meinte der andere: So schwarz wie er ist, hätte er eh nur Schwarz gewählt.

Schönwetter-Wahl

Düns In der Gemeinde Düns kamen so einige Wähler zeitig schon um 7.30 Uhr in der Früh, da sie das schöne Wetter noch ausnützen wollten.

Zuckerl fürs Warten

Dünserberg Da Eltern die Wahlkabine nicht gemeinsam mit ihren Kindern betreten dürfen, hat sich das Dünserberger Wahlteam ein besonderes Ablenkungsmanöver ausgedacht. So gab es für die kleinen Bürger Gummibärchen und Süßigkeiten.

Drei Sprengel

Egg Die Wähler der Gemeinde Egg wurden auf drei Sprengel aufgeteilt, jedem Bürger wurde eigens ein Sprengel zugeteilt, wo er seine Stimme abgeben konnte.

Erntedank am Kirchplatz

Eichenberg In Eichenberg nutzten die Wähler den Sonntag, um vor oder nach der Stimmabgabe das Erntedankfest am Kirchplatz zu feiern.

Wahlkarte vergessen

Feldkirch Eine junge Wählerin war sichtlich nervös vor dem Wahllokal in Feldkirch. Sie befürchtete, dass sie ohne Wahlkarte kein Votum abgeben konnte. Die Aufsicht beruhigte: „Es reicht ein gültiger Lichtbildausweis.“

Auf ins Dorfstübli

Fontanella So wie viele Wähler nutzte auch Erich Bertel mit seinen 92 Jahren das neue „Dorfstübli“ gegenüber dem Wahllokal nach dem Urnengang für einen gemütlichen Frühschoppen und angeregte Politdiskussionen.

Ständchen im Wahllokal

Frastanz Der Gampelüner Dreigesang ging nach einem Auftritt geschlossen zur Stimmabgabe. Einer Aufforderung für ein kurzes Ständchen kamen die drei Damen im Dirndl ad hoc nach und sangen ein Lied im Wahllokal.

Der Gampelüner Dreigesang gab im Wahllokal ein Ständchen.
Der Gampelüner Dreigesang gab im Wahllokal ein Ständchen.

Kugelschreiberdieb

Fraxern Im Kirschendorf wurde ein notorischer Kugelschreiberdieb auf frischer Tat ertappt. Er gab an, als ehemaliger Vertreter den Kuli automatisch einzustecken. Auf eine Anzeige wurde verzichtet.

Zugezogene Wähler

Fußach In Fußach fanden sich zahlreiche aus anderen Gemeinden zugezogene Neu-Fußacher bestens im Wahllokal zurecht. Der ein oder andere war aber noch im Wahlregister seiner alten Gemeinde registriert. Sie waren aber noch früh genug dran und machten sich dorthin auf den Weg, um ihre Stimme abzugeben.

Späte Gäste

Gaißau In Gaißau fand am Vorabend der Wahl ein Oktoberfest statt. Zahlreiche Festgäste schliefen erst noch aus und sorgten für ein sehr dürftig besuchtes Wahllokal in den Morgenstunden. Von 11 bis 13 Uhr war dann plötzlich einiges los.

Wahlzuckerl für die Kleinen

Gaschurn Eine Wahlhelferin brachte zum Versüßen eine Schüssel gefüllt mit allerlei Schokolade mit. Über dieses Wahlzuckerl freuten sich vor allem die Kleinsten.

Kommission bleibt hart

Göfis Einige alteingesessene Göfner ignorierten die Ausweispflicht, weil sie dachten, man würde sie eh kennen. Die Kommission blieb aber streng und so musste die Wähler nochmals nach Hause und ihre Papiere holen.

Problem mit Vorzugsstimmen

Götzis Die Vergabe der Vorzugsstimmen sorgte in Götzis für Verwirrung: Da wurde beispielsweise im Landeswahlkreis eine Vorzugsstimme für einen Landespolitiker (von einer anderen Fraktion) vergeben und beim Bezirkswahlkreis gleich mehrere Stimmen angekreuzt. Die Stimmabgabe zählt in so einem Fall aber trotzdem – allerdings ausschließlich für die gewählte Fraktion.

Kurze Diskussion

Hard Wählen darf man auch mit einem gültigen Reisepass. In einem Harder Wahlsprengel mussten Wahlzeugen wie Wahlhelfer in kurzer Diskussion zuerst überzeugt werden, dass das Betreten des Wahllokales mit Pass und die nachfolgende Wahl durchaus erlaubt sind.

Vom Pflegeheim ins Wahllokal

Hittisau Mit Rollator und Rollstuhl machten sich zwei Wähler aus dem Pflegeheim Hittisau gemeinsam auf den Weg ins Gemeindeamt. Beide betonten, ihrer bürgerlichen Pflicht durch persönliches Erscheinen im Wahllokal nachkommen zu wollen.

Alte Unterlagen dabei

Höchst Ein Wähler erschien tatsächlich noch mit den Wahlunterlagen der EU-Wahl. Dank des EDV-Systems konnte der Höchster schließlich mit dem Personalausweis im Computer gefunden werden und doch noch wählen.

Ibiza-Feeling

Hörbranz In Hörbranz schlug ein Wähler vor, dass die Wahlkabinen mit Sand, UV-Lampen und Cocktails ausgestattet werden sollten, um etwas Ibiza-Urlaubs-Feeling zu erzeugen.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Hohenems Schon am Sonntagmittag wurden teils die Plakate der Nationalratswahl mit denen der Landtagswahl überpinselt, wie etwa die der FPÖ in Hohenems, es wurden aber auch schon die neuen ÖVP-Plakate gesichtet.

Verschlafen

Hohenweiler Ausgerechnet bei der Wahlkoordinatorin hat am Sonntag der Wecker versagt. Ihr Verschlafen sorgte vorübergehend für Stress – sie schaffte es dann aber noch gerade rechtzeitig und die Wahlen konnten auch in Hohenweiler planmäßig über die Bühne gehen.

Fehlende Dokumente

Innerbraz Ein Ehepaar bemerkte vor dem Wahllokal noch rechtzeitig, dass es die Wahlausweise vergessen hatte. Schnell fuhren sie nach Hause und konnten dann doch noch an der Wahl teilnehmen.

Eine lange Schlange bildete sich in Innerbraz.
Eine lange Schlange bildete sich in Innerbraz.

Wahl im Grünausaal

Kennelbach In Kennelbach hat man das Wahllokal gewechselt: Statt im Feuerwehrhaus wählte man im Grünausaal. Die Wähler wurden im Vorhinein informiert.

Einladung für Wahlhelfer

Klaus Aufgrund der problemlos abgelaufenen Wahl lud die Gemeinde alle Wahlhelfer nach getaner Arbeit auf ein verspätetes Mittagessen auf den Dorf– und Bauernmarkt der Gemeinde ein.

Vor oder nach der Messe?

Klösterle Vor der Messe oder danach zum Wählen? Diese Qual der Wahl hatten die Klostner Urnengeher, fand doch am Wahlsonntag auch der Erntedankgottesdienst mit anschließender Agape statt.

Neuer Wahlleiter

Koblach Anfang Monat hat Gerd Hölzl das Amt als Bürgermeister übernommen und damit am Sonntag zum ersten Mal als Wahlleiter fungiert. Die Wahl fand auch ohne Makel statt, heißt es aus der Gemeindestube.

Beisitzer vermisst

Krumbach Sehr genau im Visier hatte eine Wählerin die Mitglieder der Wahlbehörde in Krumbach. Sie vermisste bei ihrer Stimmabgabe auf Anhieb den bärtigen Beisitzer in der Wahlkommission, der sich für ein paar Minuten aus dem Wahllokal abgemeldet hatte.

Tag der offenen Tür

Langen bei Bregenz Dass oft in Schulgebäuden gewählt wird, kennt man durchaus. In Langen konnte man am Wahltag aber auch in den Kindergarten gehen – zum Tag der offenen Tür.

Oktoberfeststimmung

Langenegg Beste Stimmung herrschte im Wahllokal in Langenegg. Dazu trugen auch die vielen Besucher des FC-Oktoberfests bei, die zünftig im Trachtenlook erschienen. Natürlich wurde der Wahlkommission das eine oder andere Getränk angeboten.

Gute Nachrichten

Laterns In Laterns lässt sich Bürgermeister Heinz Ludescher krankheitsbedingt schon länger vertreten. Trotzdem war er aber am Wahlsonntag als Wahlleiter im Einsatz. Auch sonst dürfte Ludescher vor einer Rückkehr stehen. Er befindet sich am Weg der Besserung.

Wahl im Kinderhaus

Lauterach Statt wie eh und je im „Alten Sternen“ wurde diesmal im Kinderhaus am Entenbach gewählt. Manche liefen aus Gewohnheit zum einstigen Wahllokal, fanden jedoch rasch den richtigen Weg.

Philosophischer Wahlkampf

Lech Mit den wichtigen Fragen des Lebens konnten sich die Lecher auf die Wahl vorbereiten, fand vor Kurzem doch das 23. Philosophicum statt. Zudem hat die Gemeinde über 600 Wahlkarten ausgestellt.

Köstliche Überraschung

Lingenau Eine köstliche Überraschung erlebte die Wahlbehörde in Lingenau. Eine Wählerin versorgte die Mitglieder der Wahlkommission mit einem extra für sie gebackenen Zwetschgenkuchen, der natürlich gerne angenommen wurde.

Floriani-Frühschoppen

Lochau In Lochau, wo auch das neue Gemeindehaus als Wahllokal fungierte, kamen die Florianijünger besonders früh zur Wahl, denn sie hatten einen Frühschoppen geplant.

Alle Namen an der Wand

Lorüns Durch den gesetzlich vorgeschriebenen Aushang aller bundesweiten Kandidaten aller Parteien waren die Wände des Wahllokales „tapeziert“. Viele Wähler suchten Namen, wodurch es teilweise zu Verzögerungen kam.

Üben für Volksabstimmung

Ludesch In Ludesch konnten die Bürger schon einmal für den Wahlgang am 10. November üben. Dann wird über die Betriebserweiterung der Firma Rauch abgestimmt.

Unentschlossene Wählerin

Lustenau Im Wahllokal in der HAK Lustenau fragte eine ältere Dame die Wahlhelfer, ob sie nicht gleich ein paar Stimmzettel haben könne, „ich weiß nicht, was ich wählen soll“, so ihre Begründung.

Knapp 3000 Wähler

Mäder Mäder kratzte an der 3000-Wähler-Marke, denn bei diesem Wahlgang waren 2908 wahlberechtigt – 88 davon durften das erste Mal ihr Kreuz machen.

Stürmischer Eintritt

Meiningen Etwas zu stürmisch wollte ein Wähler seine Stimme abgeben und verwechselte die Eingangstür mit einer Schiebetür. Der Unfall ging glimpflich aus und der Mann konnte unverletzt sein demokratisches Recht ausüben.

Barrierefrei zur Urne

Mellau In Mellau fanden in früheren Zeiten die Wahlen im Gemeindeamt statt, wo es eine Treppe zu bewältigen galt. Am Sonntag gab es nun eine Wahl-Premiere im neuen Dorfsaal, wo barrierefrei gewählt werden konnte.

Von der Wahl auf den Berg

Mittelberg Ohne Probleme ging die Wahl in Mittelberg vonstatten. Auffällig waren die vielen Wähler, die bereits in aller Frühe mit Wanderschuh- und Stecklen kamen.

Skiclub hatte Vorrang

Möggers Erstmalig waren die Wahlurnen heuer im Gemeindeamt aufgestellt und nicht in der Volksschule – hier hatte der Skiclub eine Festivität. Dennoch hat sich niemand verlaufen, erklärte Bürgermeister Georg Bantel.

Technisch aufgerüstet

Nenzing Was in einigen Gemeinden und Städten Vorarlbergs schon umgesetzt wurde, hielt jetzt auch in Nenzing Einzug: Das Abstimmungsverzeichnis wurde in den meisten Wahlsprengeln erstmalig elektronisch geführt.

Auf den letzten Drücker

Nüziders Den Spruch, dass die besten am Ende eintreffen, nahmen in Nüziders einige zu Ernst. So marschierten im Wahlsprengel 3 um 11.59 Uhr die letzten fünf Wähler ein und konnten so gerade noch ihre Stimme abgeben.

Viele Jungwähler

Raggal Bei dieser Wahl war laut Wahlkommission ein auffallend großer Anteil an Jungwählern ins Wahllokal gekommen, um ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

Im Laufdress in die Kabine

Rankweil Einen wahren Marathonsonntag absolvierten viele Rankweiler. Diese tauchten bereits im Laufdress in der Wahlkabine auf, gaben ihre Stimme ab und beteiligten sich dann bei Rundenlauf der Rankler Pfadfinder.

Nüchterne Stimmabgabe

Reuthe In Reuthe war der Wahlsonntag in ein dreitägiges Oktoberfest eingebettet. Trotzdem verlief die Stimmabgabe äußerst nüchtern, bevor es zum Festausklang ging.

Sportliche Wähler

Riefensberg Gleich zu Öffnungsbeginn wurde das Wahllokal in Riefensberg gestürmt. Viele sportliche Wählerinnen und Wähler erschienen bereits schon in Wander- und Radlerdress beim Urnengang, weil sie das schöne Wetter für Ausflüge nützen wollten.

Gelungene Premiere

Röns Erstmals seit 30 Jahren gab es einen neuen Wahlleiter. Michael Ammann meisterte diese Herausforderung. Er nahm es, so sprach man vor dem Wahllokal, ganz genau.

Strich statt Kreuz

Röthis Nicht ganz zufrieden mit der Auswahl auf dem Stimmzettel zeigte sich ein Wähler in Röthis. Nach erfolgter Stimmabgabe meinte dieser nur: „Eigentlich hätte ich alles durchstreichen sollen.“

Eingespieltes Team

Sankt Anton im Montafon Bürgermeister Raimund Schuler kann auf ein bewährtes Team setzen. Die Wahlhelfer sind seit über zehn Jahren eine eingespielte Gruppe, die für einen reibungslosen Ablauf der Wahlen sorgen.

Früher Ansturm

Sankt Gallenkirch Laut Bürgermeister Josef Lechthaler ging die Wahl ohne Auffälligkeiten von statten. Die ersten Wähler betraten pünktlich um 7.30 Uhr das Wahllokal, um ihren Stimmzettel in die Wahlurne zu werfen.

Besonders pünktlich

Sankt Gerold Um Vorbereitungen für die Erntedankprozession in die Propstei zu treffen war Mattias Dünser Punkt 8 Uhr der erste Bürger in St. Gerold, der zur Wahlurne schritt. Zufällig hat er die Nummer eins ob seiner Haustür hängen.

Sprengelgrenzen

Satteins Aufgrund der Sprengelziehung durften jene Wähler, die in der Nähe des Wahllokals bei der Volksschule wohnen, nicht in diesem wählen. Sie mussten einen Spaziergang zu dem ein bisschen weiter entfernteren Sozialzentrum in Kauf nehmen.

Dorftreff

Schlins Vor dem Feuerwehrhaus Schlins entwickelte sich der Wahlgang zum Dorftreff, als zahlreichen Ankömmlinge die Gelegenheit nutzten, um mit Verwandten und Bekannten ins Gespräch zu kommen.

Ein Kreuzchen in der Pause

Schnepfau Zwei Wähler aus dem Rheintal nutzten das schöne Wetter am Sonntag, machten auf ihrem Herbstausflug Pause im Wahllokal in Schnepfau, und versuchten, dort ihre Stimme abzugeben.

Abgelenkt

Schnifis Ein Wähler hat nach der Stimmabgabe einen kleinen Tisch vor dem Wahllokal aufgestellt und seine selbstgemachten Lederwaren präsentiert, das Interesse war so groß, dass eine Wählerin um ein Haar die Stimmabgabe versäumt hätte.

Gute Karten

Schoppernau Unterwegs zur sonntäglichen Jasser-Runde hoffte ein Wähler, indem er sein Kreuzchen machte, auf gute Karten und viele Trümpfe für die künftigen Amtsträger

Kaffeepause

Schröcken Trotz sehr guter Wahlbeteiligung verlief der Vormittag im Wahllokal ruhig. Das empfanden die Wahlhelfer als sehr angenehm, so fanden sie zwischendurch genügend Zeit, sich eine Tasse Kaffee zu gönnen.

Hundesitter-Service

Schruns Für alle Hundehalter bot das Wahllokal in Schruns einen besonderen Service. Martin Borger betätigte sich als Hundesitter, während Frauchen und Herrchen wählten.

Im Sauseschritt

Schwarzach Kurz vor Schluss wollte ein Wähler im Sauseschritt in Schwarzach noch seine Wahlkarte abgeben. Kurz vor dem Wahllokal holte ihn seine Ehefrau mit dem Fahrrad ein und klärte ihn auf, dass die Wahlkarte bereits lange per Post aufgegeben worden sei und er diejenige für die Landtagswahl in der Hand hält.

In voller Montur

Schwarzenberg Wahlsonntag war zugleich Tag der Blasmusik, deshalb kamen die Musikantinnen und Musikanten schon um 7.30 in voller Montur zur Wahl bevor sie anschließend die Messgestaltung übernahmen.

Kilbe half mit

Sibratsgfäll Obwohl beinahe das ganze Dorf wegen des Kirchenpatroziniums und der Kilbe auf den Beinen war, ließen sich die Sibratsgfäller nicht von der Wahl abhalten und sorgten für eine extrem hohe Wahlbeteiligung.

Wanderfreudig

Silbertal Bereits kurz vor 7.30 Uhr standen einige Wähler vor dem Wahllokal, um ihre Stimmen abzugeben. Der Grund war wohl das schöne Wetter, das zum Wandern einlud.

Neues Wahllokal

Sonntag Das Wahllokal in Sonntag wurde auf Grund neuerer technischer Voraussetzungen und mehr Platz in den Gemeindesaal verlegt.

„Quicktipp“ an der Urne

Stallehr Ein kurzes Staunen gab es bei den Wahlhelfern, als ein Wähler scherzhaft nach einem schon ausgefüllten Wahlzettel fragte, sozusagen einen Quicktipp, wie beim Lotto.

Mit 100 Jahren zur Wahl

Sulz In Sulz hat der im Juni 100 Jahre alt gewordene Eugen Bawart es sich nicht nehmen lassen, persönlich im Wahllokal seine Stimme abzugeben. Er verzichtete auf eine Briefwahl bzw. einen Besuch durch die „Fliegende Wahlkommission“. Die persönliche Stimmabgabe war ihm sehr wichtig.

Zu kurz für Kurz?

Sulzberg Die Kugelschreiber in den Wahllokalen waren an einer Schnur befestigt, allerdings zu kurz für den sehr großen Wahlzettel, sodass nicht alle Parteien angekreuzt werden konnten. „Der Kuli ist zu kurz für Kurz“, meinte ein Wähler schmunzelnd. Natürlich würde das Problem umgehend gelöst.

Das Wetter ausgenutzt

Thüringen Bei dem schönen Wetter konnten einige Wähler mit Wanderausrüstung im Wahllokal entdeckt werden. Diese nutzten den Sonntag nicht nur für die Ausübung ihres Wahlrechts, sondern auch zum Wandern.

Hohe Beteiligung

Thüringerberg Eine hohe Wahlbegeisterung gab es in Thüringerberg, gingen doch 81,8 Prozent zur Urne. Dabei fielen auch einige Familien auf, die in der vollen Besetzung erschienen.

Eifriger Wähler

Tschagguns Auch mit 91 Jahren schritt Max Salzgeber persönlich zur Urne und das obwohl er erst vor drei Wochen eine Operation hinter sich brachte.

Gut bezahlte Wahlhelfer

Übersaxen „Da sitzen ja, immer die Gleichen im Wahllokal, die Bezahlung muss sehr gut sein“, meinte ein älterer Wähler aus Übersaxen schmunzelnd, nachdem er seine Stimme abgegeben hat.

Besonders viele Briefwähler

Vandans Bei rund 2000 Wahlberechtigten in Vandans wurden über 400 Briefwahlkarten ausgestellt. Das ist die höchste Zahl an Briefwählern in Vandans seit es diese Möglichkeit gibt.

Grabkerze als Geschenk

Viktorsberg Eine Wählerin hatte am Weg zur Kirche eine Grabkerze mit dabei und wollte sie der Wahlkommission als Geschenk hinterlassen. Diese lehnte dankend ab und die Dame brachte die Kerze auf den Friedhof.

Eine Minute zu spät

Warth Ein Wähler kam eine Minute zu spät und musste unverrichteter Dinge wieder heimgeschickt werden. Die Wahllokale schlossen in der Walsergemeinde um 10 Uhr.

Wahlsprengel 1 oder 2?

Weiler Etwas verloren auf dem Weg in die Wahlkabine war eine junge Wählerin in Weiler. Auf die Frage ihres Begleiters in welchen der zwei Wahlsprengel sie fällt meinte sie nur: „Keine Ahnung, wo sehe ich das?“

Wählen statt verreisen

Wolfurt In Wolfurt erschien eine ältere Dame im Wahllokal und betonte, dass sie sich dieses Jahr extra einen Pass machen hat lassen, um auch ja wählen zu können. Verreisen würde sie ja nicht mehr.

Mehr Wahlkabinen

Zwischenwasser Eine Neuerung gab es im Wahllokal in Batschuns: Aufgrund von langen Wartezeiten bei der letzten Wahl wurden heuer fünf statt drei Wahlkabinen aufgestellt.