Ehemalige Höhenburg auf dem Schlossberg

Vorarlberg / 30.09.2019 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Seit 1938 werden immer wieder Restaurierungsmaßnahmen an der Burgruine vorgenommen.Vorarlberger Landesbibliothek, Rudolf Zündel, Helmut Tiefenthaler
Seit 1938 werden immer wieder Restaurierungsmaßnahmen an der Burgruine vorgenommen.Vorarlberger Landesbibliothek, Rudolf Zündel, Helmut Tiefenthaler

Hohenems Die im 12. Jh. errichtete Burg befand sich im Besitz der Ministerialen von Ems und gehörte zu den größten und mächtigsten Wehranlagen im süddeutschen Raum. Hier wurden berühmte Gefangene wie Wilhelm III. von Sizilien, Erzbischof Bruno von Köln oder später Stadtammann Peter Josef Leone verwahrt.

Nach der Zerstörung 1407 im Appenzellerkrieg wurde die Burg wiederaufgebaut. Es folgten einige Um- und Erweiterungsbauten, bis sie mit Aussterben der Grafen von Hohenems an Österreich überging und 1792 zum Abbruch versteigert wurde.

Seit 1938 werden immer wieder Restaurierungsmaßnahmen an der Burgruine vorgenommen.Vorarlberger Landesbibliothek, Rudolf Zündel, Helmut Tiefenthaler
Seit 1938 werden immer wieder Restaurierungsmaßnahmen an der Burgruine vorgenommen.Vorarlberger Landesbibliothek, Rudolf Zündel, Helmut Tiefenthaler
Die 85 m breite und 800 m lange Burganlage besaß sieben Tore und eine Zugbrücke.
Die 85 m breite und 800 m lange Burganlage besaß sieben Tore und eine Zugbrücke.
Blick von Alt-Ems auf Hohenems. Alt-Ems leitet sich von Alta-Embs ab und bedeutet so viel wie „Hohe Ems“ , davon leitet sich wiederum der Name der Stadt Hohenems ab.
Blick von Alt-Ems auf Hohenems. Alt-Ems leitet sich von Alta-Embs ab und bedeutet so viel wie „Hohe Ems“ , davon leitet sich wiederum der Name der Stadt Hohenems ab.
Der hl. Konrad trug in einem Tüchlein Wasser zu der Burg hinauf, goss es in eine Grube und von da an floss der Konrads-Brunnen.
Der hl. Konrad trug in einem Tüchlein Wasser zu der Burg hinauf, goss es in eine Grube und von da an floss der Konrads-Brunnen.
Hier auf dem Schlossgut befand sich bis 1903 das Gasthaus „Zur Burg Altems“. Zum Teil sind die Grundmauern des abgebrannten Gasthauses noch heute sichtbar.
Hier auf dem Schlossgut befand sich bis 1903 das Gasthaus „Zur Burg Altems“. Zum Teil sind die Grundmauern des abgebrannten Gasthauses noch heute sichtbar.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare