Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 01.10.2019 • 18:17 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Bezau, Dornbirn Heute feiert Gertraud Freuis im Sozialzentrum in Bezau ihren 85. Geburtstag. Die Jubilarin wurde am 2. Oktober 1934 als einziges Kind in die Familie des ÖBB-Beamten Alois und Maria Moser, geb. Niederseer, in Leogang/Salzburg geboren. Sie besuchte in Leogang die Volksschule und in Saalfelden die Hauptschule. Als Gertraud zwölf Jahre alt war, starb ihr Vater. Trotz dieses tiefen Einschnittes in die Familie ermöglichte ihr die Mutter nach dem Pflichtschulabschluss eine Ausbildung an der dreijährigen Hauswirtschaftsschule bei den Klosterfrauen in Salzburg.

Anschließend arbeitete sie als Verkäuferin in dem Gemischtwarengeschäft ihrer Tante in Leogang. Hier war Gertraud sehr unglücklich und zog schon bald ins damalige Textilland Vorarlberg. In der Elastisana in Dornbirn fand sie als Näherin eine Beschäftigung. Noch im selben Jahr, 1951, wechselte sie zur Firma F. M. Rhomberg, wo sie vorerst als Musterzeichnerin arbeitete. Als im Betrieb eine Köchin gesucht wurde, bewarb sie sich. Zur Feststellung ihrer Kochkenntnisse bereitete sie ein Essen zu, das auch dem Chef bestens schmeckte und woraufhin dieser ihr die Stelle sofort zuteilte.

Sehr bald war Gertraud Chefköchin und arbeitete dort fleißig und gewissenhaft bis zu ihrer Pensionierung. Sie führte eine strenge Leitung, war aber bei ihren Mitarbeiterinnen und Vorgesetzten sehr beliebt. 1953 baute Gertraud mit ihrem Freund, dem Kraftfahrer Elmar Freuis, in Dornbirn-Haselstauden ein schmuckes Haus, welches sie 1954 voller Freude gemeinsam bezogen.

Ein Jahr später heiratete sie ihren Elmar. Sie schenkte ihm in glücklicher Ehe zwei Mädchen, 1959 Gudrun und 1961 Doris. Inzwischen ist Gertraud stolze Großmutter von zwei Enkeln und zweifache Urgroßmutter.

Schwere Schicksalsschläge blieben ihr nicht erspart, so starb 1997 ihr Gatte Elmar und 2009 ihre Tochter Doris. Ihr Hobby war zeitlebens das Nähen. Hier kommt Gertraud ins Schwärmen, wenn sie von ihren für ihre Familie selbst genähten Kleidungsstücken erzählt. Vor zwei Jahren, als Gertraud fremder Hilfe bedurfte, übersiedelte sie in das Sozialzentrum Bezau, wo sie bestens betreut wird und sie sich wohl fühlt.

Der Jubilarin wünschen alle, die sie kennen, Gesundheit, weiterhin Lebensfreude und noch viele schönen Stunden!

Hörbranz Am 2. Oktober 1940 erblickte Walter Bergmann (79) in Villach als viertes Kind von Maria und Gottfried Bergmann das Licht der Welt. Er hatte schöne Kinder- und Jugendjahre in Kärnten. Schon als junger Bursch, mit etwa 15 Jahren, veranlasste ihn die Suche nach Arbeit, seine Heimat und Familie zu verlassen.

In Vorarlberg fand er eine Anstellung als Wirker bei der Firma Sannwald und auch eine Wohnung am Richard-Sannwald-Platz in Hörbranz. Und so wurde Hörbranz zu seiner zweiten Heimat. Natürlich hat er seine Urlaube mit Besuchen bei seinen Eltern in Villach verbracht. Als die Firma Sannwald schloss, arbeitete Walter ebenfalls als Wirker von Synthetik-Stoffen bei der Firma Kunert in Deutschland.

In Hermine hat er in Vorarlberg eine liebe Lebenspartnerin gefunden. Gesundheitliche Probleme machten es notwendig, dass Walter ins Josefsheim umziehen musste, wo er gut versorgt wird. Dort freut er sich über Besuche von seiner Hermine.

Früher ist Walter gerne gewandert, hat auch weite Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt und ist auch gerne geschwommen, sogar von Hörbranz bis Bregenz! Bewegungsmäßig ist nun leider nichts mehr möglich, doch erfreut sich Walter weiterhin an Musik, schaut gerne fern und liest die Zeitung.

Zu seinem Jubiläum wird er einen Kuchen von seiner Hermine genießen. Alles Gute zum heutigen Ehrentag!