Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 04.10.2019 • 18:07 Uhr / 6 Minuten Lesezeit

Hohenems Am 6. Oktober 1939 wurde Gertrud Müller (80), geb. Jäger, in Emsreute geboren. Sie war das jüngste von neun Kindern und erlebte eine glückliche Kindheit auf dem kleinen Bauernhof im Eckweg. Ihren zukünftigen Ehemann lernte sie im Gasthaus Schwefelbad kennen und bald wurde Hochzeit gefeiert. Leider wurde sie 1980, im Alter von 41 Jahren, schon Witwe. Ihre acht Kinder waren und sind noch heute ein sehr wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Mit ihrer Zuversicht und Liebe ist sie der Mittelpunkt der Großfamilie, welche inzwischen 14 Enkel und zahlreiche Urenkel umfasst. Viele Jahre hat sie bei der Faschingszunft mitgewirkt, im Chor gesungen und war auch gerne bei der Turngemeinschaft. Als fröhliche und gesellige Frau pflegt sie langjährige Jasserfreundschaften, Nachbarschaftshilfe, die Mitgliedschaft beim Seniorenbund und dem Obst- und Gartenbauverein.

Die tägliche Pause mit den VN darf natürlich nicht fehlen, auch wenn manchmal erst am Nachmittag Zeit dafür bleibt. Große Freude bereitet ihr der Garten und die Pflege des bunten Blumenmeers im Sommer, das auch die Nachbarn sehr erfreut.

Am Sonntag wird der 80er mit ihrer Familie, zahlreichen Verwandten und Freundinnen in der Genusswerkstatt Berghof gebührend gefeiert. Der Jubilarin seien noch viele gesunde Jahre im Kreise ihrer Lieben beschieden!

Schnifis Als sechstes von neun Kindern von Katharina und Georg Berchtel wurde Eduard Berchtel (90) am 5. Oktober 1929 in Schnifis geboren. Zusammen mit sieben Geschwistern, ein Bruder ist im Krieg gefallen, wuchs er in einer Landwirtschaft auf und musste tatkräftig mithelfen. Im Jänner 1945 wurde er zum Militär einberufen und absolvierte die Ausbildung für den Volkssturm. An die Front musste er glücklicherweise nicht mehr, da im Mai der Krieg zu Ende war. Eduard entschloss sich nach dem Wehrdienst, den Beruf des Zimmermanns zu erlernen. Dazu machte er von 1948 bis 1951 die Lehre bei der Firma Lutz in Nenzing und legte die Gesellenprüfung mit Erfolg ab. Im Anschluss besuchte er die dreijährige Bauhandwerkerschule in Bregenz.

In den Sommermonaten erwarb Eduard bei den Firmen Türtscher in Bings und Wucher in Ludesch praktische Erfahrung im Zimmererhandwerk und absolvierte dann die Meisterprüfung am 6. Mai 1957 mit Erfolg. Im gleichen Jahr erhielt er die Konzession für das Zimmerergewerbe in Schnifis. Im Juli 1956 ehelichte der Jubilar Elfriede Siglär aus Satteins, die ihm fünf Kinder schenkte.

Seine berufliche Selbstständigkeit begann Eduard mit einem transportablen Sägegatter und einem Schuppen für die Abbundmaschinen. Im Jahr 1960 begann er mit dem Bau einer Werkstatt und 1964 wurde der Plan für ein Wohnhaus gemacht. In dieses ist die Familie dann 1966 eingezogen.

Im Jahr 2017 wurde das 60-jährige Bestehen der Zimmerei Berchtel gefeiert. Die Firma wird nun von zwei Söhnen geführt, und Eduard kann seit 1990 seinen Ruhestand genießen. Viele Jahre übte er sein liebstes Hobby, die Jagd aus. Altersbedingt musste er dieses jedoch aufgeben.

Nach einem Oberschenkelhalsbruch im Herbst vergangenen Jahres ist er in seiner Mobilität nun doch ziemlich eingeschränkt. Es ist heute noch schwer für ihn, seine Arbeiten in der Werkstatt oder im Holz nicht mehr ausüben zu können. Nichtsdestotrotz absolviert er noch ausgiebige Spaziergänge.

Gerne hat er Gäste um sich und freut sich immer, wenn eines seiner elf Enkel zu Besuch kommt. Große Freude bereitet ihm nun auch sein erster Urenkel.

Seine Lieben wünschen dem Jubilar alles erdenklich Gute und für die kommenden Jahre weiterhin viel Gesundheit!

Hörbranz Am 2. Oktober 1940 erblickte Walter Bergmann (79) in Villach als viertes Kind von Maria und Gottfried Bergmann das Licht der Welt. Seine älteren Geschwister sind Gottfriede, Horst und Helmut und seine jüngere Schwester ist Hermine. Er genoss seine Kindheit und Jugendjahre in Kärnten. Schon als junger Bursch veranlasste ihn die Suche nach Arbeit seine Heimat und Familie zu verlassen. Damals kannte er bereits Roswitha, ebenfalls eine Kärntnerin, die ihn begleitete.

In Vorarlberg fand er eine Anstellung als Wirker bei der Firma Sannwald und auch eine Wohnung am Richard-Sannwald-Platz in Hörbranz. Und so wurde Hörbranz zu seiner zweiten Heimat. Natürlich hat er seine Urlaube mit Besuchen bei seinen Eltern in Villach verbracht.

Als die Firma Sannwald schloss, arbeitete Walter ebenfalls als Wirker von Synthetik-Stoffen bei der Firma Kunert in Deutschland.

Im Jahr 1970 haben Walter und Roswitha geheiratet. 1977 kamen Sohn Christian und 1979 Tochter Manuela dazu. Früher ist Walter gerne gewandert, hat auch weite Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt und ist auch gerne geschwommen, sogar von Hörbranz bis Bregenz!

Sein liebstes Hobby aber war das Paragleiten. Dies wurde ihm jedoch leider im Jahre 2001 zum Verhängnis. Durch diesen Unfall ist er nun sehr eingeschränkt, weshalb ein Umzug ins Josefsheim notwendig wurde, wo er gut versorgt wird. Dort freut er sich über Besuche von seinen Kindern und Enkeln. Sein Sohn Christian hat den sechsjährigen Raffael und Tochter Manuela hat die siebenjährige Xenja und den 16-jährigen Noah. Seine Frau ist leider vor vier Jahren verstorben.

Walter erfreut sich weiterhin an Musik, schaut gerne fern und liest die Zeitung. Zu seinem Jubiläum gab es selbstgebackenen Kuchen von Tochter Manuela, die ihn so sehr an seine jüngste Schwester Hermine erinnert, und er freute sich über den familiären Besuch!

Der bereits am 2.10. erschienene Bericht wird hier überarbeitet wiedergegeben. Im Erstabdruck haben sich ungenaue Angaben über die Familienverhältnisse befunden. Wir bedauern dies sehr.