Rankweil will kein Kind zurücklassen

Vorarlberg / 06.10.2019 • 17:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Rankweil will man das Engagement für Familienfreundlichkeit weiter verstärken. Es gibt neue Sprechstunden und eine Befragung Alleinerziehender. Marktgemeinde
In Rankweil will man das Engagement für Familienfreundlichkeit weiter verstärken. Es gibt neue Sprechstunden und eine Befragung Alleinerziehender. Marktgemeinde

Engagement in Sachen Familienfreundlichkeit soll ausgebaut werden.

Rankweil „Rankweil lässt kein Kind zurück“ ist ein Präventionsprogramm mit dem Ziel, allen Kindern ein chancengerechtes Aufwachsen zu ermöglichen. Dieses familienfreundliche Ziel wird konsequent fortgesetzt – mit weiteren neuen Initiativen. „Rankweil lässt kein Kind zurück ist eine logische Weiterentwicklung in Bezug auf unser Engagement zum Thema Familienfreundlichkeit. Wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Wir reagieren bedarfsgerecht auf die steigenden Anfragen und Anforderungen und bauen unser Familienangebot kontinuierlich aus“, betont Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.

In Kooperation mit dem Netzwerk Familie finden erstmalig Sprechstunden für Familien statt. Den Auftakt macht die Sprechstunde zum Thema „Kinderbetreuung im Krankheitsfall“ heute Montag, 7. Oktober, ab 16 Uhr. „Familien brauchen in verschiedenen Lebenssituationen sehr kurzfristig eine verlässliche Person für die Kinderbetreuung. In der Sprechstunde berät eine Mitarbeiterin vom Netzwerk Familie die interessierten Eltern und gibt ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten“, informiert Projektleiterin Elke Moosbrugger. Am Montag, 4. November, wird sich dann alles um das Thema „Ein Baby kommt… Was ist zu tun?“ drehen.

Weiteres möchte die Marktgemeinde mehr über die Bedürfnisse und Lebensumstände von Ein-Eltern-Familien erfahren. Mitte Oktober wird im Rahmen einer anonymen Befragung unter anderem erhoben, ob die vorhandenen Angebote attraktiv und leistbar sind, welche Bedürfnisse Alleinerziehende haben sowie mit welchen Herausforderungen sie im Alltag konfrontiert sind. Alle Alleinerziehenden mit Kindern bis neun Jahren sind eingeladen, mittels Fragebogen oder in Form eines Interviews teilzunehmen.