Landeskriminalamt warnt vor fingierten E-Mails

Vorarlberg / 08.10.2019 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarzach Aktuell häufen sich im Großraum Vorarlberg die Anzeigen zu fingierten E-Mails, mit denen es den Betrügern immer wieder gelingt, Privatpersonen Zugangsdaten zum Online-Banking zu entlocken. Konkret werden die Opfer über einen mitgeschickten Link auf eine gefälschte und vermeintlich von der Hausbank stammende Internetseite geführt und zur Eingabe aller notwendiger Daten zum Bankkonto angeleitet.

Mit den erlangten Passwörtern und Codes haben die Täter anschließend uneingeschränkt Zugang zum Bankkonto und schlussendlich auch die Möglichkeit, das Konto leer zu räumen. Empfehlungen der Kriminalpolizei: Niemals per Telefon oder E-Mail persönliche Daten oder Zugangs-Codes bekanntgeben, denn kein seriöses Bankinstitut fordert per E-Mail zur Eingabe von persönlichen Daten auf. Das Online-Banking immer über den Webbrowser öffnen, keinen Links folgen und keine unbekannten E-Mail-Anhänge öffnen. Passwörter schützen. Soweit möglich, nicht das gleiche Passwort für mehrere Dienste verwenden. Falls man sich unsicher ist, ob ein Passwort bekanntgegeben wurde, dann als Erstes das Passwort ändern und diesen Vorgang an die Betreiber der Homepage bzw. dem persönlichen Bankinstitut melden.