Neos fordern Anschluss Bruggerloch als S 18-Vorleistung

Vorarlberg / 09.10.2019 • 14:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bodenproben wurden im weichen Rieduntergrund bereits gezogen. Technisch machbar sei ein Straßenbau dort trotzdem. VN/STEURER

FPÖ und SPÖ begrüßen Fortschritte in der Entwicklung der Entlastungsstraße im Unteren Rheintal.

Bregenz Die S 18 lässt politisch niemanden kalt. Ganz klar begrüßen SPÖ und FPÖ eine konsequente Weiterentwicklung des Projekts Bodenseeschnellstraße. FPÖ-Parteiobmann Christof Bitschi (28) nützt die Information der Asfinag, wonach eine Straße im Ried technisch machbar sei, zu einer Attacke auf die Grünen. „Spätestens jetzt können die Grünen – allen voran Landesrat Rauch – ihr Märchenbuch in Sachen S18 endgültig schließen.“ Bitschi fordert die Grünen auf, sich von ihrer „Verhinderungspolitik zu verabschieden“.

Einen schnellen nächsten Schritt verlangt SPÖ-Vorsitzender Martin Staudinger (40) von den Projektverantwortlichen der S 18 und spielt dabei auf die Trassenentscheidung an. „Die verkehrsgeplagten Menschen im Rheintal warten schon seit Jahrzehnten auf eine Lösung. Jetzt darf nicht länger politisch verzögert werden“, merkt Staudinger an.

Schnell umsetzbar

Die NEOS verlangen schnell umsetzbare Alternativen zum vorliegenden Projekt, weil der Leidensdruck der Anrainer sehr groß geworden sei. Dabei denkt Parteichefin Sabine Scheffknecht (41) an den Anschluss beim Bruggerloch. Dieses Bauvorhaben könne schnell realisiert werden und würde ohnehin bei beiden zur Diskussion stehenden Straßenvarianten gebraucht, meint Scheffknecht.