Schlussspurt von Wallner mit seinem Team

Vorarlberg / 10.10.2019 • 19:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Mit Omnipräsenz und sozialen Medien will der LH letzte Unentschlossene auf seine Seite ziehen.

LUSTENAU Das Sozialzentrum in Lustenau mit angeschlossenem Seniorenheim hat sich die Vorarlberger ÖVP mit Landeshauptmann Markus Wallner (52) an der Spitze für den Schauplatz ihrer Abschlusspressekonferenz ausgesucht. Warum ausgerechnet diesen Ort? „Ich werde hier anschließend mit den anwesenden Senioren zum Frühstück zusammenkommen“, sagt Wallner. Dass die S 18 als eines seiner wichtigsten Anliegen für die kommenden Jahre sehr viel mit Lustenau zu tun hat, war für die Auswahl des PK-Schauplatzes offensichtlich auch nicht ganz unerheblich. Und so wiederholte der Landeshauptmann auch in Richtung Kritiker einmal mehr: „Die technische Machbarkeit des Projekts liegt vor. Gerade in Lustenau gibt es am allerwenigsten Verständnis dafür, wenn dieses Vorhaben weiter verschleppt wird.“ Die Z-Variante werde ganz klar favorisiert, machte der Landeshauptmann zudem deutlich.

Anleihe beim Vorgänger

Für das Wahlkampffinale hat man bei der ÖVP einen Slogan gefunden: „48 Stunden für Vorarlberg“ lautet das Motto. Präsenz auf allen noch wichtig erscheinenden Plätzen und auf allen sozialen Kanälen, ein Sperrfeuer in Sachen Last-Minute-Werbung. Als Anleihe von seinem Vorgänger Herbert Sausgruber (72) spricht Wallner von einer „Politik mit Hausverstand und Anstand“, die er den Wählern anbieten möchte.

Er propagiert unter anderem ein wirtschaftlich starkes Vorarlberg mit stabilen Finanzen und die Eigenständigkeit des Landes, dessen starke Stimme er sein möchte.

Über ein in konkrete Zahlen gegossenes Wunschresultat möchte der Amtsinhaber nicht sprechen. Von einer absoluten Mehrheit zu träumen, verbietet sich Wallner ebenso. Was er und 68 andere ÖVP-Kandidatinnen und Kandidaten in den letzten Tagen und Stunden des Wahlkampfs auf alle Fälle noch anzubieten haben: totale Einsatzbereitschaft im Kampf um jede Stimme. VN-HK

„Ich will den Vorarlbergern Politik mit Hausverstand und Anstand anbieten.“