FP beendet Wahlkampf mit „Warnung“

Vorarlberg / 11.10.2019 • 19:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Absolute VP-Mehrheit verhindern ist Wahlziel der Blauen.

Bregenz Vorarlbergs Freiheitliche warnten bei der Abschlusspressekonferenz zur Landtagswahl vor einer absoluten Mehrheit der Volkspartei mit LH Markus Wallner an der Spitze. „Die VP liegt in den letzten Umfragen bei der absoluten Mehrheit. Damit könnte am Sonntag etwas passieren, was sich viele so sicher nicht wünschen. Dass nämlich in Zukunft eine Partei allein 100 Prozent der Macht im Land besitzt. Und deshalb ist es unser erstes Ziel, die absolute Mehrheit zu verhindern. Darum wird es am Sonntag gehen“, gibt Spitzenkandidat Christof Bitschi das Ziel vor.

Egger: „Grüne sind unehrlich“

Gemeinsam mit Klubchef Daniel Allgäuer und dem Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger rückte Bitschi noch einmal gemeinsam die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte in den Fokus. „Wir sagen erstens: Die Politik muss zuerst auf die Vorarlberger schauen. Nur so schaffen wir wieder mehr Gerechtigkeit. Der zweite Schwerpunkt ist für uns der Sicherheitsbereich. Vorarlberger schützen, statt kriminelle Asylwerber. Drittens wollen wir mit dem Familiengeld ein ganz konkretes Modell in Vorarlberg umsetzen, mit dem wir die Vorarlberger Familien, die ihre Kinder gerne länger zu Hause betreuen möchten, stärken wollen. Und viertens geht es uns Freiheitlichen darum, unsere Werte zu bewahren.“ Der schwarz-grünen Landesregierung wirft Bitschi hingegen vor, mehr Energie dafür zu verwenden, Probleme zu vertuschen und schönzureden, als die Probleme zu lösen.

Harte Kritik an Schwarz-Grün

„Diese mutlose Politik hat dazu geführt, dass wir in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen von der Spitze ins Mittelmaß abgerutscht sind. Wir Freiheitliche sagen, was Sache ist und haben auch die richtigen Konzepte in den entscheidenden Zukunftsfragen.“ Allgäuer übte vor allem Kritik am Vorgehen der schwarz-grünen Landesregierung bei anstehenden Verkehrsvorhaben im Land: „Die Grünen stellen sich offensiv gegen die S18 und den Stadttunnel Feldkirch. Und die Volkspartei schaut diesem Treiben zu.“

Auch Dieter Egger erklärte, Vorarlberg brauche eine Regierung, die diese Projekte wolle und geschlossen hinter den Projekten stehe. In einem „fast schon gemeinen Mechanismus“ torpedierten die Grünen Vorhaben, indem sie zwar auf Regierungsebene beteuerten, die Verfahren laufen zu lassen, „aber auf allen anderen Ebenen wird dagegengeschossen. Das ist unehrlich“, so Egger. VN-TW

„Wir Freiheitlichen sagen, was Sache ist und haben auch die richtigen Zukunftskonzepte.“