Sozialdemokraten bieten sich als „Mitgestalter“ in Regierung an

Vorarlberg / 11.10.2019 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Staudinger ist überzeugt davon, dass eine Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten den sozialen Ausgleich bringen würde und ein Gegengewicht zur Bundespolitik darstellen könnte. „Die Vorarlberger wollen eine starke Wirtschaft und dass die soziale Balance ausgeglichen ist. Schwarz-Rot ist die perfekte Kombination dafür“, sagte Martin Staudinger. In Tausenden persönlichen Gesprächen mit Bürgern hätten er und sein Team sehr viel Zuspruch erhalten. Das betreffe zum einen den Stil des „Mitanand“, zum anderen aber auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Sozialdemokraten: „Die Vorarlberger wollen Lösungen für die langen Wartezeiten im Gesundheitsbereich und den überhitzten Wohnungsmarkt. Und sie wollen beste Qualität bei der Kinderbetreuung und in der Pflege unserer Eltern und Großeltern. Das alles sind Kernthemen der SP, uns trauen die Menschen hier die größte Lösungskompetenz zu“, berichtet Martin Staudinger, der sich LH Markus Wallner (VP) als künftiges Regierungsmitglied offen anbietet.

„Schwarz-Rot tut Vorarlberg gut“

Diese wichtigen Bereiche seien die blinden Flecken der bisherigen Landesregierung gewesen. Ziel einer Regierungsbeteiligung wäre es, das Land auch hier an die Spitze zu bringen. Damit der Stillstand beendet wird, sei es vor allem wichtig, dass die VP keine absolute Mehrheit bekomme: „Absolute Macht ist nie gut, egal welche Partei in diese Position kommt. Wir sind bereit, Verantwortung in der Regierung zu übernehmen.“ VN-TW

„Wir sind bereit, in der künftigen Landesregierung Verantwortung zu übernehmen.“