Der Jubel war pink, die Tristesse blau

Vorarlberg / 13.10.2019 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Jubel der Neos über den Zugewinn bei den Landtagswahlen kannte kaum Grenzen. VN/LERCH

Neos und Freiheitliche zelebrierten ihre Wahlpartys auf unterschiedliche Art.

Bregenz Des einen Freud‘, des anderen Leid: Auf diesen kurzen Nenner lassen sich die Wahlpartys der Neos und Freiheitlichen bringen. Während der Jubel pink war, trug die Tristesse Blau. Allerdings schwor der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger die in der Kreuzbar von Andrea und Hubert Kinz versammelten Parteigenossen schon auf die Landtagswahl in fünf Jahren ein. „Wir haben einen jungen Obmann, das ist unser Vorteil, die anderen Obleute sind Auslaufmodelle“, merkte er an. An die Adresse von Christof Bitschi gerichtet: „Du bist unser Mann.“ Unterstützung für diesen Appell gab es von FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer, Christoph Waibel, Thomas Spalt sowie dem Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler. Mit von der Partie waren unter anderem auch Sandra Jäckl, Paul Schwärzler, Philipp Kuner und Gabriele Pfandlsteiner. Als Trostpflaster wurden Krautspätzle serviert.

Scharf aufgetischt hatten die Neos im „Neptun“. Es gab Chili mit und ohne Fleisch und jede Menge zu feiern. Über viel Applaus und noch mehr Küsschen durfte sich Obfrau Sabine Scheffknecht freuen. Als Gratulanten waren Gerald Loacker, Claudia Gamon, Doris Hager-Hämmerle und Landesgeschäftsführer Simon Muchitsch angetreten. Außerdem sonnten sich Gemeindemandatare aus dem ganzen Land im Glanz des pinken Wahlerfolgs, so zum Beispiel Daniel Greissing, Alexander Moosbrugger, Michael Klocker, Matthias Scheyer sowie Georg Oberndorfer und Fabienne Lackner. Einer, der besonders gespannt in die Zukunft blicken dürfte, ist wohl Johannes Gasser. Er zieht als Neo-Neos in den neuen Landtag ein.