Neue Hochrechnung sieht ÖVP nur noch knapp über 2014

Vorarlberg / 13.10.2019 • 15:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landeshauptmann Markus Wallner in der Früh nach der Stimmabgabe.

Hochrechner von ARGE Wahlen/APA sieht ÖVP knapp vor 2014. FPÖ-Absturz noch deutlicher als bisher erwartet.

Bregenz Die ÖVP wird bei der Vorarlberg-Wahl nur schwach zulegen. Die Hochrechner von ARGE Wahlen/APA sahen die Volkspartei um 15.00 Uhr (Auszählungsgrad 15 Prozent) nur mehr schwach über dem 2014er-Ergebnis von 41,8 Prozent. Denn in den ersten ausgezählten größeren Städten – wie Hohenems – schnitt die Partei von LH Markus Wallner mäßig ab. Noch stärker als anfangs erwartet fällt der Absturz der FPÖ aus.

Die Freiheitlichen verlieren laut der ARGE Wahlen-Prognose in ihrer zweiten Wahl nach „Ibiza-Gate“ und Spesenaffäre mehr als neun Prozentpunkte – und halten bei nur mehr knapp über 14 Prozent. Die Grünen nehmen ihnen mit 19,3 Prozent (plus 2,2) souverän Platz 2 ab. Sie sind seit 2014 Regierungspartner der ÖVP, Schwarz-Grün hat auch künftig eine satte Mehrheit.

Die SPÖ wird laut ARGE Wahlen zwar nicht zweistellig – aber mit etwas über 9 Prozent (2014: 8,8) Platz vier gegen NEOS verteidigen können. Diese legen auf 8,3 Prozent (6,9) zu. Ziemlich viele Vorarlberger haben auch eine der sieben „sonstigen“ Parteien – von HAK über WANDEL bis XI – gewählt.