Großübung der Vorderländer Floriani

Vorarlberg / 15.10.2019 • 10:20 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit Atemschutzgeräten mussten sich die Feuerwehrleute zu den Verunfallten vorkämpfen. Da Gefahrengut im Spiel war, war dabei besondere Vorsicht geboten. EGLE

Die Feuerwehren des Abschnitts 44 hatten sich einer schwierigen Übungsannahme zu stellen.

Meiningen Der Abschnitt 44 besteht aus den Wehren der Gemeinden Rankweil, Meiningen, Zwischenwasser, Laterns und Übersaxen. Gemeinsam trafen sich rund 70 Feuerwehrleute zu einer Abschlussübung bei der Firma CHT in Meiningen. Abschnittskommandant Wolfgang Stöcklmair, der Meininger Kommandant Werner Rettenberger sowie Fabian Karnekar von der Rankweiler Wehr hatten dabei ein vielschichtiges Programm für die Teilnehmer vorbereitet.

Großbrand auf Firmengelände

Angenommen wurde ein Feuer im Lager der Firma, das bereits auf den überdachten Innenhof und eine weitere Lagerhalle übergegriffen hat. Zur Zeit des Brandausbruchs war zudem eine Schulklasse – im Rahmen der Übung gespielt von der Feuerwehrjugend – auf einer Exkursion auf dem Firmengelände, die nun vom Brand eingeschlossen war. Im Zuge des Feuers war zudem ein Hubstapler verunfallt. Eine komplexe Übungsannahme, die von den Einsatzkräften volle Konzentration und verschiedenste Rettungsmaßnahmen erforderte. Neben der Einrichtung einer Einsatzzentrale stand dann zuerst das Erkennen der Gefahr von vorhandenen Farben und Chemikalien im Vordergrund. Die eingeschlossenen Schüler mussten geortet und evakuiert werden.

Die Feuerwehrjugend simulierte eine in den Unfall verwickelte Schulklasse. Hier wird eines der Opfer geborgen. Egle
Die Feuerwehrjugend simulierte eine in den Unfall verwickelte Schulklasse. Hier wird eines der Opfer geborgen. Egle

Dies und die Brandbekämpfung konnten nur mittels des Einsatzes von schwerem Atemschutz realisiert werden. Zusätzliche Aufgabenstellung war die Herstellung einer Wasserversorgung auf dem sehr großen Firmengelände. Die evakuierten Schüler und der verunfallte Hubstaplerfahrer wurden an Ort und Stelle vom alarmierten Katastrophenzug des Roten Kreuzes Rankweil notversorgt. Binnen rund einer Stunde konnten Einsatzleiter Rudolf Pintl, Vizekommandant der Meininger Wehr, und seine Mannschaft den Übungsfall abarbeiten.

Die Übung lockte auch viele Schaulustige an. Dieser junge Feuerwehrfan beobachtete die Feuerwehrleute gemeinsam mit Ehrenmitglied Werner Pümpel. Egle
Die Übung lockte auch viele Schaulustige an. Dieser junge Feuerwehrfan beobachtete die Feuerwehrleute gemeinsam mit Ehrenmitglied Werner Pümpel. Egle

Davon überzeugten sich vor Ort auch der Bezirksfeuerwehrinspektor Manfred Morscher sowie der Meininger Vizebürgermeister Heribert Zöhrer. Nach getaner Arbeit und kurzer Nachbesprechung lud die Gemeinde Meiningen noch zu einer wohlverdienten Stärkung für alle Teilnehmer in das Feuerwehrhaus. CEG