Käse-Rückruf wegen Listerien: Vorarlberger Handel betroffen

Vorarlberg / 17.10.2019 • 11:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Betroffen ist unter anderem ein Rohmilch-Camembert. REUTERS

Die Frauentaler Hofkäserei Deutschmann GbR ruft mehrere Produkte zurück. Betroffen sind Käsesorten, die bei Billa, Merkur, Adeg und Sutterlüty vertrieben werden.

In den Produkten Bio Rohmilch-Camembert 200 Gramm, Bio Rohmilch-Brie 800 Gramm und Roter Bio Rohmilch-Brie 150 Gramm des Herstellers Hofkäserei Deutschmann GbR wurden bei Analysen teilweise eine Verunreinigung durch Listeria Monocytogenes festgestellt. Das hat die Firma Deutschmann am Mittwochabend bekanntgegeben.

Fotos: Hofkäserei Deutschmann GbR

„Wir haben uns über die vielen Jahre ein gutes Sicherheitsnetz aufgebaut, das uns früh genug informiert. Dieses hat jetzt Alarm geschlagen. Daher haben wir diese Vorsichtsmaßnahme gesetzt und den Käse gesperrt, der betroffen sein könnte. Jene Produkte, die weiterhin ausgeliefert werden, sind nicht betroffen“, sagt Erzeuger Franz Deutschmann.

Ware nicht zum Verzehr geeignet

Die Produkte werden unter der eigenen Marke und der Marke Ja! Natürlich ausschließlich in der Feinkost der Handelsfirmen Billa, Merkur, Adeg und Sutterlüty vertrieben. Sie sind laut Lebensmittelaufsicht AGES nicht zum Verzehr geeignet und können von den Konsumenten in allen Filialen zurückgegeben werden.

Den Kaufpreis bekommen die Kunden auch ohne Beleg rückerstattet. Die Hofkäserei Deutschmann GbR hat den Rückruf selbst veranlasst. Ob die Verunreinigung vom steirischen Unternehmen selbst verursacht wurde, ist nicht bekannt. Laut Franz Deutschmann werden die Produkte jetzt in Labors analysiert, um die Quelle der Verunreinigung herauszufinden.