Zufriedene Patienten im Stadtspital

Vorarlberg / 17.10.2019 • 19:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Versorgung im Stadtspital Dornbirn wird von den Patienten als ausgezeichnet bewertet. Mathis
Die Versorgung im Stadtspital Dornbirn wird von den Patienten als ausgezeichnet bewertet. Mathis

Gute Noten für ärztliche Versorgung und Betreuung durch das Pflegepersonal.

Dornbirn Eine im ersten Halbjahr durchgeführte Patientenbefragung brachte für das städtische Krankenhaus in Dornbirn ein erfreuliches Ergebnis: Sowohl für die Arbeit der Ärzte als auch das Engagement des Pflegepersonals in 17 Fachabteilungen und den Ambulanzen gab es durchwegs Bestnoten.

Die Patientenbefragung ist für Oberarzt Wolfgang Mayrhauser, Leiter des Qualitätsmanagements, eine wertvolle Hilfe, um die Dienstleistungen ständig zu verbessern. Offenbar ist man in Dornbirn auf dem richtigen Weg: 98 Prozent der Befragten waren mit der ärztlichen Versorgung zufrieden, über 99 Prozent lobten die Arbeit des Pflegepersonals. Das ist nicht selbstverständlich, sagt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann: „Es ist eine große Herausforderung, eine derartig gute Bewertung über Jahre hinweg zu halten.“

Um den guten Ruf des Hauses weiter zu festigen, hat die Stadt in den vergangenen 20 Jahren mehr als 60 Millionen Euro in die Verbesserung der baulichen Infrastruktur investiert. In gut einem Jahr ist auch der neue OP-Trakt fertiggestellt. Nachholbedarf gibt es bei den Bettengeschoßen, wie Patientenkommentaren zu entnehmen ist. Deshalb werden in einer weiteren Modernisierungsphase in den nächsten Jahren die Zimmer auf den neuesten Stand gebracht.

Brennpunkt Ambulanz

Nach wie vor großer Andrang herrscht Tag und Nacht in den Ambulanzen. Durch ein neues Ticketsystem konnte bei der Anmeldung die Wartezeit deutlich verkürzt werden. Entsprechend sind die Reaktionen der Patientinnen und Patienten: Die Zufriedenheit verbesserte sich um 3,2 auf 89 Prozent.

Im Dornbirner Krankenhaus, dem letzten kommunalen Spital des Landes, sind derzeit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Um den Personalstand zu halten oder Anreize für einen Job im Krankenhaus zu schaffen, baut die Stadt nächstes oder übernächstes Jahr neue Wohnungen für die Angestellten. HA